Breitband: Anschluss für 500 Gebäude

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Spatenstich für den Glasfaserausbau.

Rund 15 Millionen Euro kostet es, um die sogenannten unterversorgten „Weißen Flecken“ zu beseitigen.

Aalen. Der Breitbandausbau in der Stadt Aalen nimmt seit dem Spatenstich in Ebnat am 27. Juni Fahrt auf. Bis Ende 2024 sollen im Stadtgebiet rund 500 Glasfaseranschlüsse hergestellt werden. Das schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.
Unterstützt durch Mittel aus dem Breitbandförderprogramm des Bundes mit Kofinanzierung des Landes Baden-Württemberg komme der Glasfaserausbau in der Stadt Aalen zügig voran, heißt es weiter. Mit dem nun erfolgten Spatenstich werde der Anschluss unterversorgter Gebiete an ein leistungsfähiges Glasfasernetz eingeleitet. Rund 500 Gebäude erhalten im Zuge dieser Maßnahme einen Glasfaseranschluss.

Als unterversorgt werden Gebiete oder Gebäude angesehen, die eine Versorgung von weniger als 30 Mbit/s aufweisen. Zusätzlich werden auch Gebäude, die eine Bandbreite von weniger als 100 Mbit/s aufweisen angebunden, sofern sie geografisch nahe gelegen sind.

Diese unterversorgten Gebiete werden auch als „Weiße Flecken“ bezeichnet. Um diese Flecken zu beseitigen, hat die Stadt Aalen eine Förderzusage des Bundes in vorläufiger Höhe von rund 7,66 Millionen Euro (50 Prozent der förderfähigen Kosten) und des Landes von rund 6,13 Millionen Euro (40 Prozent) erhalten. Die Gesamtkosten inklusive Ingenieurhonoraren belaufen sich letztlich auf voraussichtlich rund 15 Millionen Euro, teilt die Stadt Aalen mit. Als Vorabmaßnahme werde im Welland bereits seit gut einem Jahr eine Mitverlegung von Leerrohren vorgenommen.

Mit Unterstützung des beauftragen Planungsbüros Seim & Partner aus Wiesbaden konnte in den vergangenen Monaten eine Trasse von rund 77 Kilometern geplant werden. Bei rund 56 Kilometern davon handelt es sich um eine Neubautrasse, über eine Strecke von ungefähr 8 Kilometern können Bestandsleerrohre genutzt werden. 12,4 Kilometer entfallen auf Hausanschlüsse, die ebenfalls neu gebaut werden.

Eigentümer, die im Zuge dieses Ausbaus einen kostenfreien Anschluss erhalten können, werden in den kommenden Wochen postalisch informiert, teilt die Stadt mit. Kosten entstehen demnach nur dann, wenn der Anschluss auch aktiviert und genutzt wird.

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