CDU-Ostalb fordert: Engagement honorieren

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Der Fußballverein (FV) Unterkochen wird künftig kein Altpapier mehr sammeln. Den Vertrag mit der GOA hat der Verein gekündigt.

Aalen. Nachdem der Fußballverein Unterkochen seinen Vertrag mit der GOA gekündigt hat und keine Altpapiersammlungen mehr durchführen möchte, ist eine Debatte um den Zuschuss entbrannt, den die Vereine für die Altpapiersammlung erhalten. Die Ostalb-CDU spricht sich für eine Kompromisslösung aus.

„Der Wunsch der Vereine nach einer besseren Honorierung ist absolut nachvollziehbar. Genauso wichtig ist dennoch eine berechenbare Planung über die Jahre“, betont CDU-Mitgliederreferent Markus Bosch. Starke Schwankungen des Altpapierpreises erschwerten eine solche verlässliche und zukunftssichere Planung, deshalb biete ein konstanter Fixpreis pro Tonne auf lange Sicht für die Vereine durchaus auch Vorteile.

Vor diesem Hintergrund sprechen sich die Christdemokraten für eine Kompromisslösung aus. „Klar ist aber auch, dass das ehrenamtliche Engagement für die Vereine nicht zum Verlustgeschäft werden darf“, bekräftigt JU-Kreisvorsitzender Leon Barth. Daher begrüße die CDU-Ostalb die ab April von der GOA geplante Verbesserung der Konditionen, die unter anderem einen Vesperzuschuss und die Möglichkeit eines Zuschlags auf die Grundvergütung beinhaltet.

Zu prüfen sei zudem auch eine Erhöhung der Honorierung auf 50 Euro pro Tonne gesammelten Altpapiers, appelliert der CDU-Kreisvorstand. „Gerade jetzt in der Corona-Pandemie sind die Vereine auf unsere Unterstützung angewiesen, damit sie ihr unschätzbar wertvolles gesellschaftliche Engagement auch in Zukunft fortführen können“, betont CDU-Kreisvorsitzender und direkt gewählter Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter.

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