Corona-Impfungen: Telefone bei Hausärzten blockiert

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Impfungen in Arztpraxen noch nicht möglich. Kreisärzteschaft appelliert an Bürgerinnen und Bürger.

Aalen. "Es ist toll, dass die Impfbereitschaft deutlich angestiegen ist", sagt Dr. Sebastian Hock, Vorsitzender der Kreisärzteschaft in Aalen. Aktuell beschäftigen sich die Menschen nicht mehr mit der Frage, ob sie sich impfen lassen möchten, sondern wann sie sich impfen lassen können. Doch das hat auch seine Schattenseiten. Denn Land und Bund haben den Impfstart in Hausarztpraxen ab dem 19. April vorgesehen. Auch Ostalb-Landrat Dr. Joachim Bläse erwähnte kürzlich in den Medien den 19. April für Impfungen in Praxen. Ein Datum, das jedoch noch nicht in Stein gemeißelt ist.

Zudem hat erst am vergangenen Montag das Pilotprojekt zur Ausweitung der Impfungen in Baden-Württemberg begonnen. Ziel des Pilotprojekts "Impfen in Praxen" ist laut Sozialministerium, frühzeitig die Voraussetzungen für den Übergang der Impfungen in die Regelversorgung durch niedergelassene Hausärztinnen und Hausärzte zu schaffen. Eine Entscheidung über den Start der Impfungen in den Hausarztpraxen könnte am 17. März getroffen werden, wenn sich die Bundeskanzlerin mit den Länderchefs in einer Videokonferenz zusammenfindet.

Die Hoffnung darauf, schnell einen Impftermin zu bekommen, führe dazu, dass viele jetzt schon die Telefonleitungen ihrer Hausärzte zum Glühen bringen. In der Hoffnung, einen Platz auf einer Warteliste zu ergattern. Dabei gibt es keinen offiziellen Starttermin. Dies sei noch verfrüht, meint der Vorsitzende der Kreisärzteschaft. Und bittet um Geduld. "Die Bevölkerung sollte momentan von telefonischen Nachfragen absehen, um die Praxen nicht zu blockieren", appelliert Dr. Hock. Praxen würden lieber morgen als übermorgen mit den Impfungen beginnen. Jedoch stehe nicht fest, wann und wie die Impfstoffe in die Praxen geliefert werden.

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