Corona: Löwenkeller ohne Pächter

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Der Aalener Löwenkeller sucht einen neuen Pächter.
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Warum sich Lidija Bednaic Ende 2020 gegen eine Verlängerung des Pachtvertrags entschieden hat.

Aalen. In der frohen Kunde vom Pop-up-Biergarten, der ab 3. Juli auf dem Areal der Aalener Löwenbrauerei eröffnet werden soll, steckt auch ein kleiner Wermutstropfen: Denn die vormalige Pächterin Lidija Bednaic, die bis zu Beginn des zweiten Lockdowns Anfang November vergangenen Jahres die Gäste im traditionsreichen Bräustüble am Galgenberg mit kroatischen und schwäbischen Gerichten bewirtet hat, hat sich gegen eine Verlängerung des Pachtvertrags entschieden.

„Der Vertrag war zum Corona-Lockdown im Herbst 2020 ausgelaufen. Wir hätten sie sehr gerne noch länger da gehabt“, berichtet Brauereibesitzer Albrecht Barth. Aber im Hinblick auf die coronabedingt unsicheren Zeiten in der Gastronomie habe Bednaic einer Vertragsverlängerung nicht zugestimmt.

Die gebürtige Kroatin hatte den Löwenkeller im Herbst 2017 als Pächterin übernommen und drei volle Jahre geführt. „Die Resonanz der Gäste war gut, die kroatisch-schwäbische Küche wurde sehr gut angenommen“, weiß Barth. Die erneute Vakanz in seinem Bräustüble am Galgenberg – neben der Bierhalle die älteste bestehende Brauereigaststätte in Aalen – schmerzt ihn. „Wir wollen natürlich eine lebendige Brauereigaststätte haben und darum suchen wir selbstverständlich wieder eine Pächterin oder einen Pächter.“ Interessenten gebe es noch keine. „Klar. In der Coronazeit lässt sich eine Gaststätte nicht neu verpachten.“

Umso mehr freut sich Albrecht Barth auf die Belebung seines Biergartens in diesem Sommer, gemeinsam mit Stefanie Winter, Inhaberin des Café Podium, und Brigitte Österreicher, Chefin der Eventlocation Freudenschmaus. Ulrike Wilpert

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