Corona-Politik musikalisch kritisiert

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In Aalen haben rund 70 Personen mit Alphorn und Liedern gegen die Corona-Auflagen demonstriert.

Aalen. "C-O-R-O-N-A, schwupp – di – wupp war der Maulkorb da", schallt es über den Aalener Marktplatz. Auf der "Musikalischen Versammlung für Freiheit und Demokratie", organisiert von "Horn for Hope", wurden bekannte Lieder mit umgedichteten Texten von Sabine Schubert-Kessler vorgetragen, die auf ihrem Alphorn spielte und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Singen anleitete. Etwa 70 Personen aus allen Altersstufen hatten sich versammelt.

Die Veranstaltung wurde vom Ordnungsamt genehmigt, mit den Auflagen, zwei Meter Abstand zu halten sowie Masken beim Singen zu tragen – nicht alle der Teilnehmer hielten sich daran. Auf manchen Jacken sah man "Umarmbar"- oder "Querdenker"-Anstecker, die Bitte um das Einhalten der Regeln wurde von einigen mit Lachen und Buhrufen quittiert. "Wir müssen aufwachen", rief Schubert-Kessler in ein Megafon, ehe sie im Chor mit den Besuchern "Wachet auf, wachet auf, es krähte Herr Spahn" sang. Kritik an der Regierung, am Impfstoff, der Maskenpflicht "die Maske soll uns zum Schweigen bringen" und dem Lockdown sowie die vermeintlichen Folgen dessen waren unter anderem Thema.

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