Schulen ab Montag im Distanzunterricht

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Symbolbild

Der Inzidenzwert im Ostalbkreis steigt über 200. Was das für Schulen bedeutet.

Aalen. Nachdem der Inzidenzwert für den Ostalbkreis am Donnerstag, 15.April, über 200 gestiegen ist, greifen weitere Verschärfungen der Corona-Verordnung, um das Infektionsgeschehen einzudämmen, teilt die Stadt Aalen mit. Bei anhaltend hohen Inzidenzwerten über 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist spätestens am übernächsten Werktag zwingend an den Schulen Fernunterricht anzubieten.

Von der für Montag, 19. April geplanten Rückkehr zum Präsenzunterricht an den städtischen Schulen muss deshalb angesichts steigender Corona-Inzidenzen abgesehen werden. Da über das Wochenende nicht mit einem Rückgang der Infektionszahlen zu rechnen ist, haben sich die Stadt und die geschäftsführenden Schulleiter Michael Weiler und Karl Frank am Freitag, 16.April, darauf verständigt für alle städtischen Schulen bereits ab Montag auf Fernunterricht umzustellen. Davon ausgenommen sind die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen und der Sonderpädagogischen Bildungs- und Betreuungszentren. „Wir werden bereits ab Montag auf den Fernunterricht umsteigen, da das Ministerium dies bei einem Brückentag zwischen Präsenz- und der Pflicht zum Fernunterricht ausdrücklich so vorsieht“, erläutert Weiler.

Wie bereits praktiziert, wird es für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 7 bei Bedarf ein Notbetreuungsangebot an den Schulen geben. In bewährter Weise haben sich das Amt für Soziales, Jugend und Familie mit den Schulleitungen bereits abgestimmt, so dass ab Montag ein schulisches Notbetreuungsangebot, ergänzt um die städtischen Betreuungsbausteine, angeboten wird.

Bei Bedarf können sich die Eltern bei den jeweiligen Schulsekretariaten melden und ihr Kind für die Notbetreuung anmelden. Ein Nachweis des Arbeitsgebers ist nicht zwingend erforderlich, die Dringlichkeit für eine Notbetreuung muss glaubhaft vorgebracht werden.

Die Schulsekretariate sind am Montag, 19. April, ab 7 Uhr besetzt, so dass Bedarfe noch gemeldet werden können.

„Es wird kein Kind am Montag weggeschickt, wir werden für alle Fälle zusätzliches Betreuungspersonal einsetzen“, betont Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann.

Testpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab Montag

Grundsätzlich gilt für alle Schülerinnen und Schüler ab Montag eine Testpflicht nicht nur für den Unterrichtsbesuch, sondern auch bei Teilnahme am Notbetreuungsangebot.

Die Grundschüler werden vor dem Schulbesuch zu Hause getestet und dürfen nur mit negativem Testergebnis die Notbetreuung in Anspruch nehmen.

Die Testungen für Schüler der weiterführenden Schulen müssen vor Ort an den Schulen erfolgen oder es muss ein negatives Testergebnis eines Dienstleisters vorgelegt werden, welches nicht älter als 48 Stunden sein darf. „Eine Testung zu Hause mit Selbsttests ist nicht ausreichend“, betont Michael Weiler, Rektor des Kopernikus-Gymnasiums Wasseralfingen.

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