Corona: Was ist erlaubt und was verboten?

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Menschen, Maske, Märkte – wichtige Einzelheiten der Schutzmaßnahmen.

Aalen. Fünf weitere Corona-Todesfälle, 869 sogenannte aktive Fälle, eine 7-Tage-Inzidenz von 234 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner – noch ist der Anstieg der Coronazahlen auf der Ostalb nicht gebremst. Die Nervosität bei vielen Menschen wächst. Ebenso das Informationsbedürfnis über Einzelheiten der Schutzmaßnahmen. SchwäPo-Leser wenden sich an die Redaktion: Wer darf sich noch corona-regelkonform mit wem treffen? Und wie ist das mit Ausnahmen der Maskenpflicht?

Private Treffen und Feiern: Mit Wirkung vom 2. November haben Bund und Land Maßnahmen verschärft, die das Infektionsgeschehen eindämmen sollen.

Immer wieder ist in diesem Zusammenhang die Rede von "Kontakte auf ein Minimum reduzieren" und "keine Feiern im privaten oder öffentlichen Raum". So pauschal aber gilt Letzteres nicht. Die Verordnung des Landes erlaubt bis zum 30. November "Treffen oder Feiern im privaten oder öffentlichen Raum mit maximal zwei Haushalten oder wenn alle miteinander verwandt sind". Verwandt bedeutet in diesem Zusammenhang: Personen, die in gerader Linie verwandt sind: Großeltern, Eltern und Kinder sowie deren jeweilige Ehegatten oder Partnerinnen und Partner.

Ob Zusammentreffen in lauschiger Runde daheim oder irgendwo in der Öffentlichkeit – in jedem Fall gilt: Erlaubt sind "höchstens zehn Personen".

Märkte und Alkohol: Messen sind bis 30. November verboten. "Wochenmärkte und Spezialmärkte wie zum Beispiel der Martinimarkt in Aalen dürfen aber stattfinden", erläutert Susanne Dietterle, Pressesprecherin im Landratsamt. Verboten ist es, auf Märkten alkoholische Getränke jeder Art zu verkaufen, auszuschenken oder zu trinken. Wer gegen die Anordnung des Alkoholausschanks verstößt, dem droht ein Zwangsgeld von 2000 Euro. Maske tragen: Die Corona-Verordnung des Landes schreibt das Tragen einer "nicht-medizinischen Alltagsmaske oder einer vergleichbaren Mund-Nasen-Bedeckung" auf allen Märkten vor – für Verkäufer und Kunden, ob vor oder hinter den Ständen. Bei Verstoß droht ein Zwangsgeld von 100 Euro.

Keine Pflicht zum Maske-Tragen besteht laut Landratsamt "bei der Ausübung sportlicher Aktivitäten, während der Nahrungsaufnahme außerhalb von Gastronomiebetrieben" sowie "während der Ausübung dienstlicher oder beruflicher Tätigkeiten, sofern diese Tätigkeit ein Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung nicht zulässt". Sogenannte Face-Shields gelten nicht als Mund-Nasen-Bedeckung im Sinne der Allgemeinverfügung des Ostalbkreises.

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