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Danke, Christian!

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Jürgen Steck
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Jürgen Steck über eine übersehene Hilfsaktion. 

Was wird er jetzt wegen des Tankrabattgesetzes gescholten, unser tapferer Finanzminister Christian Lindner. Weil er nicht für Klarheit gesorgt habe – wie etwa seine Kollegen in Spanien, Italien oder Frankreich. Da wird getankt – und der Rabatt, in Frankreich 15, in Italien 30,5 und in Spanien 25 Cent, wird an der Kasse abgezogen. Lindner arbeite eher nach dem Prinzip Hoffnung, weil’s eigentlich jetzt für den Endkunden gar nicht günstiger geworden ist und das Geld nur bei den Mineralölkonzernen ankommt, sagen Kritiker, diese Kleingläubigen! Und schelten den braven Mann – völlig zu Unrecht, wie wir meinen. Denn von der Öffentlichkeit bislang völlig unbeachtet, hat Lindner Not erkannt – und beschlossen zu helfen. Denn was mussten sie darben, die Chefs der großen Mineralölkonzerne: Als kaum jemand gefahren ist, kaum jemand getankt hat während der Corona-Pandemie. Die Boni der Bosse: im Keller! Wir haben davon erfahren, dass bereits bestellte Yachten wieder storniert werden mussten. Dass manche Vorstände umsteigen mussten von Ferrari auf biedere Porsche. Und dass Kinder von Vorstandsvorsitzenden sich Reitpferde mit anderen Kindern teilen mussten, ja! Da haben sich menschliche Dramen abgespielt!! Lindner hat die Not erkannt und sich gesagt: Da helfen wir! In einer beispiellosen Solidaritätsaktion aller deutscher Steuerzahler für insgesamt ja nur läppische drei Milliarden Euro. Daher sagen wir heute: Danke, Christian!  

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