Darum hängen Sensoren an Straßenlaternen in Aalen

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Mit diesen Geräten sollen das Parken und der Parksuchverkehr optimiert werden,
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Das bestehende Parkleitsystem in Aalen soll mithilfe des Projekts „InKoMo 4.0" intelligenter werden.

Aalen. Kleine Kästchen hängen vereinzelt an Straßenlaternen in der Innenstadt. Auf den ersten Blick sehen diese aus wie Kameras. Um was es sich dabei tatsächlich handelt, weiß die städtische Pressesprecherin Karin Haisch. Mit den Sensoren sollen das Parken und der Parksuchverkehr optimiert werden, wie Haisch auf SchwäPo-Anfrage mitteilt.

In der Kernstadt seien 32 Sensoren an unterschiedlichen Orten installiert – die Kästchen sind Teil des Förderprogramms „InKoMo 4.0“ des Landes. Ziel des Projekts: den Parksuchverkehr zu reduzieren. Denn einen Stellplatz suchen kostet nicht nur Nerven und Zeit, sondern schadet auch der Umwelt.

So funktioniert es: „Intelligente Sensoren an Stellplatzflächen beziehungsweise Straßenzügen erfassen, ob eine Parkfläche belegt ist oder nicht. Die Bürgerinnen und Bürger können mittels einer App den aktuellen Status zu jederzeit abrufen und sich dank integriertem Routing direkt dorthin führen lassen“, teilt die Verwaltung in einem Schreiben mit. Auch in das bestehende Parkleitsystem sollen die Daten demnach integriert werden.

Mögliche Anwendungsgebiete seien das Stadtoval, die Parkplätze der Stadthalle und die Parkzonen der Kernstadt.

Sensoren und Datenschutz

Und was ist mit dem Datenschutz? Persönliche Daten werden laut Verwaltung nicht erhoben. „Die Sensoren erkennen lediglich, ob ein Parkplatz verfügbar ist oder nicht.“ Das System sei DSGVO-konform und mit dem Landesbeauftragten für Datenschutz abgestimmt.

2022 soll das Projekt laut Verwaltung starten. maro

Das Projekt wird begleitet und unterstützt von der Bernard Gruppe ZT GmbH, der Bernard Technologies GmbH, der Swarm Analytics GmbH und der Urban Software Institute GmbH.


Das Projekt „Intelligentes Parkleitsystem Aalen“ ist eines von fünf Projekten im Förderprogramm „InKoMo 4.0 – Innovationspartnerschaften zwischen Kommunen und Mobilitätswirtschaft 4.0“ des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration BW.

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