Der Weg wird frei für die Unterführung Kettelerstraße

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Bis zum Ende der Osterferien am 5. April können Autofahrer vom Hirschbach her kommend nicht auf die Hochbrücke fahren. Am Samariterstift ist halbseitig gesperrt. Grafik: ca
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Im Moment laufen die Vorarbeiten für die Unterführung. Was gemacht wird, wie lange gesperrt bleibt und was es kostet.

Aalen

An der Hochbrücke wird gebuddelt. Bis Ende 2022 entsteht dort auf Höhe Kettelerstraße eine Unterführung für Radfahrer und Fußgänger. Die Bauarbeiten, die im Moment erledigt werden, sind die Vorarbeiten dazu. Die Stadtwerke legen Leitungen für Wasser, Gas, Telefon, Straßenbeleuchtung und Leerrohre um. Das erläutert Uwe Hopfenziz, der zuständige Bauleiter beim Tiefbauamt. "Diese Woche passiert ziemlich viel", sagt er.

Aktuelle Sperrung: Seit Samstag können Autofahrer daher nicht mehr vom Hirschbach her auf die Hochbrücke fahren. Dort ist voll gesperrt. Die Alte Heidenheimer Straße an der Werkstatt des Samariterstifts ist halbseitig gesperrt. Eine Ampel regelt dort den Verkehr.

Diese Sperrung dauert bis zum 5. April. Anschließend wird die Vollsperrung wieder aufgehoben. Von 6. bis 11. April wird die Alte Heidenheimer Straße zwischen Walkstraße und Hochbrücke zur Einbahnstraße. Nur in Richtung Hochbrücke dürfen Autofahrer in dieser Zeit fahren.

Unterführung Kettelerstraße: Die Firmen Awus und Bortolazzi bauen die Unterführung. Das Besondere: Die Röhre wird auf dem städtischen Grundstück nebenan vorgefertigt und dann auf Schienen eingeschoben und eingezogen. Das spart Zeit und Kosten. "Und der Verkehr kann fast ungehindert fließen", sagt der Bauleiter.

Mitte oder Ende Mai wollen die Firmen laut Uwe Hopfenziz mit dem Bau der Unterführung beginnen. Der Einschub soll um die Herbstferien herum geschehen. Dann sei eine 14-tägige Sperrung vorgesehen.

Galgenbergstraße bis Hochbrücke: Ist die Unterführung eingebaut, geht's laut Bauleiter erst los mit den eigentlichen Straßenbauarbeiten. Zwischen Galgenbergstraße und Hochbrücke wird die Alte Heidenheimer Straße um eine Fahrspur verbreitert.

Diese Woche passiert ziemlich viel.

Uwe Hopfenziz zuständiger Bauleiter Tiefbauamt

Auch der Einmündungsbereich Ziegelstraße wird verbreitert, damit das Einordnen auf die Spuren leichter wird.

Hochbrücke bis Samariterstift: Der östliche Gehweg an der Alten Heidenheimer Straße auf Höhe Samariterstift wird zu einem Geh- und Radweg mit drei Metern Breite ausgebaut. Die Straße rückt näher an die Behindertenwerkstätten heran. Der Gehweg auf der westlichen Seite wird schmaler. Auf Höhe Jahnstraße ist eine Querungshilfe für Fußgänger geplant. Die Bushaltestelle Jahnstraße in Richtung Unterkochen wird barrierefrei ausgebaut. Auch der Einmündungsbereich Alte Heidenheimer Straße zur Hochbrücke an den Werkstätten des Samariterstifts wird laut Bauleiter optimiert. Wer dort künftig links oder rechts abbiegt, hat mehr Platz.

Kosten: Rund 4,7 Millionen Euro sind im Haushalt insgesamt für die Unterführung und die Straßenbauarbeiten drumherum eingeplant. Dank der Idee der Firmen Awus und Bortolazzi, die Unterführung vorzufertigen und einzuschieben, wird es wohl 420 000 Euro günstiger, wenn alles planmäßig verläuft.

Zeitplan: Bis Ende 2022 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. "Bis dahin sind wir auf jeden Fall fertig", sagt Uwe Hopfenziz. "Vielleicht ja sogar schon zu den Reichsstädter Tagen."

Gearbeitet wird an der Hochbrücke. Bis Ende 2022 entsteht unter der Ostrampe die Unterführung Kettelerstraße. Im Moment werden die Vorarbeiten dafür erledigt. Die Stadtwerke legen dazu Versorgungsleitungen um.

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