Der Weg zum Traumberuf

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Am KGW diskutieren auf dem Podium (sitzend von links): Katharina Scholz , Marcel Winter und Daniela Eggert. Ilsabé von Kalben (links stehend) moderiert.

Am Kopernikus-Gymnasium in Wasseralfingen sprechen eine SchwäPo-Redakteurin, ein Rechtsanwalt und eine Ingenieurin über ihren Lebensweg.

Aalen

Wie finde ich den richtigen Beruf für mich? Um diese Frage ging es beim Tag der beruflichen Orientierung am Mittwoch am Kopernikus-Gymnasium Wasseralfingen (KGW). In einer Gesprächsrunde unter dem Titel „Lebenswege“ sprach Bildungsbegleiterin Ilsabé von Kalben mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen 11 und mit drei Menschen, die ihren Beruf gefunden haben.

SchwäPo-Redakteurin Katharina Scholz wollte als Kind einmal Architektin, dann Archäologin und später Schriftstellerin werden. Doch nach dem Abitur machte sie ein Praktikum bei der SchwäPo. Das habe ihr sofort Spaß gemacht. „Bereits in der ersten Woche wusste ich: Das ist es, was ich machen will“, sagt Scholz. Nach dem Journalistik-Studium absolvierte sie ein Volontariat bei der SchwäPo. Seit 2016 ist sie Redakteurin und berichtet aktuell vor allem über Aalener Kommunalpolitik. Dass die Arbeit sehr abwechslungsreich ist, gefällt ihr besonders.

Auch Marcel Winter hatte zunächst andere Pläne. „Als Kind wollte ich Bundeskanzler werden“, sagt er. Nach dem Abitur am KGW absolvierte er ein Jurastudium. Seit 2018 arbeitet er als Rechtsanwalt in der Kanzlei Bayrhammer & Kollegen in Aalen. Von Kalben fragte ihn nach den Anforderungen im Jura-Studium und warum ein Jura-Studium gewöhnlich länger dauert als viele andere Studiengänge. „Das ist ganz anders als in der Schule“, sagt Winter. Von Jura-Studierenden würde viel Eigenverantwortung und selbstständiges Lernen erwartet. Allein für die Vorbereitung aufs erste Staatsexamen würden sich viele Studierende ein Jahr Zeit nehmen und selbstständig dafür lernen.

Daniela Eggert wollte als Kind unbedingt zur Feuerwehr. Diesen Traum hat sie sich erfüllt. Sie wurde die erste freiwillige Feuerwehrfrau im Ostalbkreis. Beruflich hat sie gleich zwei Studienabschlüsse in der Tasche: Oberflächentechnik und Ingenieurwesen. Nach ihrer ersten Festanstellung entschied sie sich, ihr Hobby zum Beruf zu machen und sich als Tauchlehrerin selbstständig zu machen. Heute arbeitet sie bei Bosch in Schwäbisch Gmünd.

Zum Tag der beruflichen Orientierung gehörten außerdem Module mit Studien- und Ausbildungsbotschaftern zum Thema „Abitur - und was dann?“, mit der Agentur für Arbeit zum Thema „Gelenktes Recherchieren“ und mit der Hochschule Aalen zum Thema „Studiengänge der Zukunft.“

Bereits in der ersten Woche habe ich gewusst: Das ist es, was ich machen will.“

Katharina Scholz, SchwäPo-Redakteurin
Tag der beruflichen Orientierung am KGW.
Tag der beruflichen Orientierung am KGW.

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