Die bunte Vielfalt kehrt zurück auf den Marktplatz

+
Das Internationale Fest in Aalen findet am am 2. und 3. Juli statt.
  • schließen

Was das Internationale Fest am Wochenende 2./3. Juli seinen Besucherinnen und Besuchern Neues und Bewährtes bietet und warum Brot eine zentrale Rolle dabei spielt.

Aalen. Einiges wird sein wie früher, das ein oder andere aber auch neu und anders für die Besucherinnen und Besucher des Internationalen Festes 2022. Stehen wird das am Wochenende vom Samstag, 2. und Sonntag, 3. Juli unter dem Motto “Was uns verbindet: Brot”. “Brot, das ist etwas, was viele Kulturen gemeinsam haben”, so Oberbürgermeister Frederick Brütting zu diesem Motto. Es stehe für das Grundbedürfnis aller Menschen nach Nahrung, aber auch für die Vielfalt.  Das “zweitgrößte Stadtfest” in Aalen, nach den Reichsstädter Tagen auch das zweitwichtigste, so Brütting, zeige das, was die Stadt auszeichne: die bunte Vielfalt der Menschen, die in ihr leben. 

Wo gefeiert wird: Nach fünf Jahren kehrt das Internationale Fest zurück vom Gmünder Torplatz auf den Marktplatz. Die Festmeile zieht sich vom Rathausvorplatz bis hin zum Marktbrunnen. Bespielt wird zudem der Südliche Stadtgraben. “Damit kehrt das Fest zu seinen Wurzeln zurück”, so Brütting. 

Die Macherinnen und Macher: Die Infrastruktur für das Fest stellt die Stadtverwaltung, 18 Vereine sind beteiligt sowohl mit Ständen als auch teilweise am Programm. Vom Serbischen Kultur- und Sportverein bis hin zur Wohnungsbau Aalen, die zwar kein Verein ist, aber den Quartierstreff “Friddy” an der Friedrichstraße organisiert. In den Vorbereitungen, die teilweise noch unter den Vorzeichen der Pandemie gelaufen seien, sei zu spüren gewesen, dass alle daran Beteiligten das Fest unbedingt realisieren wollen, sagt Kulturamtschef Dr. Roland Schurig. Neben dem Kulturamt Aalen ist auch die Stabsstelle für Chancengleichheit und das Ordnungsamt unter der Leitung von Ulrike Ebert mit einem Sicherheitskonzept sowie der Integrationsausschuss an der Organisation beteiligt. 

Nachhaltigkeit und Fair-Trade: Zwei Geschirrmobile sind im Einsatz, dazu stellen viele Vereine an ihren Ständen Teller und Besteck in Eigenregie zur Verfügung. Bei erhofften 10.000 Besucherinnen und Besuchern, so Schurig, sei das auch eine logistische Herausforderung. Jeder Stand muss zudem ein Fair-Trade-Produkt im Angebot haben, das auch als solches gekennzeichnet ist. 

Das Programm:  Neu ist, dass es neben der Bühne vor dem Rathaus dort auch einen Bereich für Kinder geben wird.. Dorthin lädt das Haus der Jugend am Sonntag von 10 bis 17 Uhr zum Spielen und Ausprobieren ein. In einem Pavillon wird es zudem zu jeder Stunde auch ums Thema “Andere Länder - andere Brote” gehen. Die teilnehmenden Vereine gestalten das Programm mit Tänzen und Musik mit. Statt weiterer Bühnen gibt es zwei Kulturinseln, wo Musikerinnen und Musiker “unplugged” spielen werden, wie Franziska Deppisch vom Kulturamt und Felicia Ehrmann, bei der Stadt mit zuständig für Integration, erklären. Die Improgruppe der Spiel- und Theaterwerkstatt Ostalb STOA ist am Samstag mit vor Ort, Music of Joy aus München am Samstag und Sonntag mit indischer Musik, die Trommelcombo des Afrikanischen Kulturvereins, der türkische Künstler Nihat Cay und Mitglieder der Kulturküche an beiden Tagen.  Das Folkloreprogramm auf der Rathausbühne gestalten am Sonntag von 14 bis 16 Uhr gleich mehrere Vereine.   

Auftakt mit Einbürgerungsfeier am Samstag, 2. Juli, 18 Uhr

Beginnen wird das Fest am Samstag, 18 Uhr, mit einer Ansprache von OB Frederick Brütting und einem interkulturellen Friedensgruß der Mitgliederschaft des Integrationsausschusses statt eines interreligiösen Grußes, so Anna-Lena Mutscheller von der Stabsstelle für Gleichstellung. Zuvor werden im Rathaus vom OB 15 Menschen eingebürgert, die dann auf dem Rathausplatz an einer Tafel mit ihren Angehörigen mitfeiern können. Schluss ist am Samstag um 1 Uhr, am Sonntag wird von 11 bis 21 Uhr gefeiert.  

Internationales Fest - Samstag Abend-1.jpg
Internationales Fest - Samstag Abend-1.jpg
Internationales Fest - Samstag Abend-1.jpg

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Kommentare