Die Kinderspielstadt Ostalb-City geht zu Ende

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Ostalbcity 2021
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Trotz Corona-Pandemie haben Kinder und Betreuer viel Spaß gehabt.

Aalen. Es war die erste Kinderspielstadt in Aalen unter Pandemiebedingungen. Im vergangenen Jahr hat der Stadtjugendring die Expedition Galgenberg als Ersatzprogramm angeboten. Dieses Jahr gab es wieder eine richtige Ostalb-City. Am Freitag ist die Kinderspielstadt im Innenhof des Galgenbergschulzentrums nun zu Ende gegangen. Zwei Wochen lang haben die 86 Kinder mit ihren 34 Betreuerinnen und Betreuern spielerisch ein Gemeinwesen nachgestellt. Sie haben gearbeitet und Geld verdient, Geld wieder ausgegeben, in der Zeitung über aktuelle Ereignisse berichtet, Gemeinderatssitzungen abgehalten und Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gewählt.

Ob Gesetze eingehalten wurden, hat die Polizei der Kinderstadt kontrolliert. Und wer sich nicht daran gehalten hat, der musste sich vor Gericht verantworten. Die elfjährige Bürgermeisterin Tessa erzählt, dass Brause gehandelt worden ist, obwohl das doch verboten war. Der Gerichtsprozess dazu war für sie der Höhepunkt in den zwei Wochen. Bitterer Ernst ist das natürlich nicht. "Das war soooo lustig", ergänzt die achtjährige Bürgermeisterin Charlotte. Der 13-Jährige Valentin, ebenfalls für eine Woche zum Bürgermeister gewählt, fand die Radio-Sendungen toll. "Klein gegen groß", "Rate den Song" oder "Wer wird Galleonär" wurde da gespielt. Zum Hintergrund: Galleonen sind die Währung in der Kinderspielstadt. Der 13-jährige Bürgermeister Kian fand es früher auf dem Greutplatz besser. Der Vorteil auf dem Galgenberg: "Hier ist die Küche infrastrukturmäßig besser versorgt."

Sabrina Geiger vom Stadtjugendring sieht noch weitere Vorteile am neuen Stadtort: Die Spielgeräte auf dem Pausenhof, die die Kinder nutzen können und den Schatten. "An einem heißen Tag heizt sich der Greutplatz gut auf", sagt sie. Im Innenhof der Schule sei es kühler und dadurch angenehmer gewesen. Trotz Hygienemaßnahmen haben alle Spaß gehabt, das würden auch die Bewertungsbögen der Kinder und Eltern mit positiven Rückmeldungen zeigen, sagt Sabrina Geiger. Drinnen galt für alle Maskenpflicht, draußen durfte man sie meist abnehmen. Gleich am ersten Tag mussten die Kinder einen negativen Test vorweisen. Später testeten sie sich unter Anleitung noch zweimal selbst. Gleiches galt für Betreuerinnen und Betreuer, wenn sie noch nicht vollständig geimpft waren.

Wegen der Pandemie waren nicht so viele Besuche und Ausflüge möglich wie vor Corona. Trotzdem war manche Aktion möglich. Sabrina Geiger erzählt, dass Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann die Ostalb-City besucht hat. Das DRK hat den großen Gerätewagen vorgestellt. Kinder und Betreuer haben einen Ausflug auf den Wochenmarkt gemacht, wo manche Beschicker Obst und Gemüse gespendet haben. Mahlzeiten hat die MTV Gaststätte angeliefert. Auch das habe wunderbar geklappt, trotz des etwas weiteren Wegs hinauf auf den Galgenberg, sagt Sabrina Geiger.

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