Die Kocherbrücke kann wieder befahren werden

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Ziemlich genau ein Jahr war die Kocherbrücke Baustelle.
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Warum Oberbürgermeister Thilo Rentschler von einer "Brücke 4.0" spricht und welches Großprojekt in der Nähe schon in den Startlöchern steht.

Aalen

Gute Nachrichten aus der Burgstallstraße: Die Kocherbrücke ist am Freitagmittag nach einjähriger Bauzeit pünktlich wieder für den Verkehr freigegeben worden. Damit ist eine wichtige innerstädtische Verkehrsachse wieder offen. Die letzte Brücke stand ziemlich genau 100 Jahre, bis sie 2019 abgerissen wurde. Auch diese nagelneue Brücke soll mindestens wieder 100 Jahre halten, sagen Vertreter der ausführenden Baufirma "Awus".

Der Straßenbelag roch noch ganz frisch, als Oberbürgermeister Thilo Rentschler mit verschiedenen Vertretern der beteiligten Firmen und Institutionen um fast Punkt 12 Uhr das Flatterband durchschnitt. Hupend und winkend rollte kurz darauf der erste Autofahrer über das neue Bauwerk.

So ziemlich jede Art von Rohren und Leitungen, die es in der Stadt gibt, führen durch diese Brücke. 21 Leerrohre und Datenleitungen sind ebenfalls verlegt. Deshalb bezeichnete Rentschler die neue Kocherbrücke auch als "Brücke 4.0". Diese Datenleitungen seien auch für eine Smart City enorm wichtig, so der OB.

1,3 Millionen Euro wurden hier investiert, 386 000 Euro bezuschusste das Land Baden-Württemberg.

Das ist eine wichtige Verkehrsachse für alle Verkehrsarten.

Thilo Rentschler Oberbürgermeister

Rentschler betonte die Bedeutung dieser Verkehrsachse. "Das ist eine wichtige Verkehrsachse für alle Verkehrsarten", sagte der OB und erinnerte auch an den Bus- und Radverkehr. Für Radfahrer wurde eine neue Querungshilfe gebaut. Denn der nächste Spatenstich ganz in der Nähe soll für die Fortsetzung des Kocherradwegs bald erfolgen.

Insgesamt sei dieses Quartier "super-gut", sagte Rentschler in Richtung der anwesenden Firmenvertreter von iLive und der Firma Seydelmann.

Von der Kocherbrücke ließ Rentschler auch den Blick auf das nächste Großprojekt schweifen – die Beseitigung des Bahnübergangs Walkstraße. "Ein fast uralter, jahrzehntelanger Traum", so Rentschler, sei in greifbare Nähe gerückt. Realistisch dafür sei der erste Spatenstich im kommenden Jahr.

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