Die Rhododendren des Herrn Förstner

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Sie lieben offenbar die Ostseite: Die Blütenpracht erstreckt sich über sagenhafte 18 Meter. Foto: ban
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Wie der Garten mit ungewöhnlich vielen Alpenrosen und besonderer Blütenpracht bezaubert.

Aalen. „In meines Nachbarn Garten da blüht es wunderschön, drum muss ich öfters rübergehn und ihn ansehn“. Werner Hirsch gerät direkt ins Schwärmen. Sein Nachbar und Freund ist Sigurd Förstner, der frühere Chef der bekannten Aalener Reifenfirma gleichen Namens. Dessen Grundstück in der Mauerstraße ist gewaltig und die größte Fläche nimmt eben der Garten ein, von Bäumen und Blumen in fast architektonischer Anordnung beherrscht.

Azalee, Klematis, Magnolien strahlen da in ganzer Pracht. Doch alle werden übertroffen vom Rhododendron, den viele Menschen nur mit leuchtendroten oder violetten Blüten kennen. Der mittlerweile 82-jährige Hobbygärtner Sigurd Förstner liebt dagegen die Vielfalt und so hat er im Laufe der Zeit 25 Rhododendron-Sträucher mit abertausenden Blüten in Rot, Blau, Gelb und Weiß gepflanzt.

Vor seinem Haus stehen die Rhododendren - mancher nennt sie auch Alpenrosen - wie ein leuchtender Schutzwall. Ein einmaliger Höhepunkt stellt jedoch die 18 Meter lange Galerie der Pflanzen aus der Familie der Heidekrautgewächse an der Ostseite dar. Man kann sich kaum sattsehen an den runden Sträuchern mit immergrünen Blättern und farbigen Blüten. „Ja, das ist schon imposant“ sagt Förstner stolz. Doch er weiß genau, dass alles ein Ende hat, auch die schönste Rhododendronblüte verblüht. Gut nur, dass im nächsten Jahr alles (Schöne) wieder von vorne anfängt. Helmut Banschbach

Wie ein Schutzwall stehen die Rhododendren vor dem Haus.
Lädt zum Verweilen ein: Das Plätzchen im Garten vor blühenden Rhododendren.

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