Die Rücklage des Ostalb-Skilifts schmilzt

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Der Ostalb-Skilift im beginnenden Frühjahr.
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Wenige bis gar keine Betriebstage. Investition in ein neues Seil steht an.

Aalen. Der erste Corona-Winter hat ein Loch in den Finanzhaushalt der Ostalb-Skilift GmbH gerissen. „Ein spektakulärer Winter zieht ein unspektakuläres Ergebnis nach sich“, leitete Wolfgang Barth, Aufsichtsratsvorsitzender der Ostalb-Skilift GmbH, seinen Bericht an den Finanzausschuss des Aalener Gemeinderats ein.

Aufgrund der damals geltenden Corona-Bedingungen habe man in der Wintersaison 2020/2021 nur mehr einen Umsatzerlös von rund 26 000 Euro erzielen können. Zehn Betriebstage waren möglich - allerdings nur in äußerst eingeschränkter Form. Denn aufgrund der Corona-Verordnungen wurde in der Saison 2020/2021 der Skilift nur nur stundenweise vermietet - und nur jeweils an einen Haushalt, plus eine weitere Person.

Diese eingeschränkten Betriebszeiten reichten nicht einmal für eine schwarze Null. Der Fehlbetrag beläuft sich auf rund 4480 Euro. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, kommentierte Barth das Betriebsergebnis.

Noch schlimmer traf es den Ostalb-Skilift in der vorausgehenden Wintersaison 2019/2020: Bei null Betriebstagen steht unterm Strich ein Jahresfehlbetrag von 25 680 Euro.

Entsprechend ist die Gewinnrücklage geschmolzen. Der Fehlbetrag aus der Saison 2020/2021 von rund 4478 Euro werde mit der Gewinnrücklage - insgesamt 8175 Euro (Vorjahr: 33 856 Euro) verrechnet, so Barth.

Eigentlich keine rosigen Aussichten also für notwendige Investitionen in den nächsten Jahren. „Dabei müssen wir das Seil innerhalb der nächsten zwei Jahre dringend erneuern“, berichtete Barth und bezifferte diese Investition auf mindestens 20 000 Euro. Finanziert werden müsse sie aus den Eigenmitteln der Skilift-Gesellschaft. Barth: „Daher hoffen wir auf die nächsten Winter.“

Wir hoffen auf die nächsten Winter.“

Wolfgang Barth, Ostalb-Skilift GmbH

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