Die weltweit erste Pecha-Kucha-Nacht im neuen Jahr

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Anna Maria Maile ist eine von elf Rednerinnen und Rednern im Freudenschmaus.

Elf Redner sprachen mit jeweils 20 Folien zu je 20 Sekunden im Freudenschmaus.

Aalen. Das neue Jahr ist noch jung und die beliebte Pecha-Kucha-Nacht lässt nicht lange auf sich warten. Im Freudenschmaus in Aalen grüßten Thomas Maile und Gerburg Maria Müller am Freitagabend standesgemäß von der Bühne und sie hatten elf interessante Redner im Gepäck – der übliche Zwölfte musste leider passen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Maui.

20 Folien mit jeweils 20 Sekunden Redezeit, das System des besonderen Präsentationsformates dürfte inzwischen fast jedem bekannt sein.

"Wir kuscheln heute, da wir nur ein Mikro haben", erklärt Müller. Kuscheln müssen auch die Besucher. "Die Bude ist voll", stellt Maile fest.

Ganz neu bei der 32. Pecha-Kucha-Ausgabe – der weltweit ersten übrigens im neuen Jahr – ist, dass die Show per Facebook-Livestream übertragen wird. So können sich nah und fern die Geschichte von Anna Maria Maile anhören, denn die hat sich das Thema Vorurteile rausgepickt. Frauen, die nicht parken können, Franzosen, die die ganze Zeit mit Baguette herumlaufen und die Mythen der Waldorfschule: Humoristisch pflückt die Schülerin die Themen auseinander.

Ernster ist da Karen Ehlers Beitrag über die Kampagne "Rotlicht-Aus". Diese soll auf Prostitution aufmerksam machen und Frauen aus dem "billigen Sexteufelskreis" befreien.

Unfreiwillig komisch gerät Angela Vaninis Vortrag über ihren mühsamen Weg zum Kunststudium. Nach sieben Bewerbungen hat es inzwischen geklappt. Die internationale Prise bringt Hikaru Teruru Kato mit. Er studiert in Stuttgart und kommt aus Japan.

Die Gäste in Versuchung führt Stefanie Bengelmann, die über ihre Schoko-Faszination berichtet. Dabei hat sie früher gar keine gemocht, gesteht sie. Inzwischen ist Bengelmann eine der weltweit ersten Schokoladen-Sommelière und hat ihre eigene Schokolade hergestellt, die dann auch jeder probieren darf.

Die nächste Pecha-Kucha-Nacht steht im Zeichen des Weltfrauentags. Am Donnerstag, 8. März, referieren zwölf Frauen über zwölf Frauen.

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