Doch keine Sexkinos im Industriegebiet West?

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Das Aalener Industriegebiet West mit Blick in Richtung Aalen.
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Nach dem Widerstand der Anwohner legt die Verwaltung nun einen alternativen Vorschlag vor.

Aalen. Anwohner im Industriegebiet West waren nicht damit einverstanden, künftig Sexkinos, Stripteaselokale oder Spielhallen als Nachbarn zu bekommen. Der Gemeinderat hat den Auslegungsbeschluss einer Änderung des Bebauungsplans dort im Februar gefasst. Wäre die Änderung später beschlossen worden, wären genau solche Vergnügungsstätten zulässig gewesen.

Nun legt die Verwaltung einen alternativen Vorschlag vor. „Sexualbezogene Vergnügungsstätten sollen künftig auch nicht mehr ausnahmsweise zulässig sein“, heißt es in der Vorlage für die Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtentwicklung und Technik (AUST) am Donnerstag, 5. Mai, ab 15 Uhr im Rathaus. Im Klartext: Glücksspiel wäre erlaubt, Sexkinos, Stripteaselokale und Ähnliches nicht.

So habe die Verwaltung das auch bei einem Termin mit Personen, die Bedenken geäußert hatten, vorgeschlagen. Die im Februar „beschlossene Auslegung des Bebauungsplans wurde deshalb noch nicht durchgeführt“, heißt es in der Vorlage. Stattdessen soll nun die geänderte Fassung ausgelegt werden. Nach der Vorberatung im AUST entscheidet der Gemeinderat darüber in der Sitzung am Donnerstag, 19. Mai. Wenn der Gemeinderat zustimmt, können die Pläne dann öffentlich eingesehen und Stellungnahmen dazu abgegeben werden. Der Gemeinderat wird die Stellungnahmen abwägen und erst dann die Änderung des Bebauungsplans beschließen oder nicht. Katharina Scholz

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