DRK-Aktion auf dem Wochenmarkt: 1000 Dosen Erbsensuppe für den „Impfsprint“

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Prof. Dr. Ulrich Holzbaur (rechts) hat sechs Dosen erstanden, Timo Keefer (links) schöpft sie in seine Tasche.
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Die „DRK-Feldköche mit Herz“ bieten Erbsensuppe auf dem Aalener Wochenmarkt an, um fürs Impfen zu werben.

Aalen. 1000 Dosen selbst gemachte Erbsensuppe für den „Impfsprint“ – die fanden am Samstag reißenden Absatz am Stand des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Aalener Wochenmarkt. Bereits um 8 Uhr boten acht junge Ehrenamtliche des DRK-Verbundes Kocher-Rems den Marktbesuchern die Dosen an.

„Frische Erbsen in der Dose“ schallte es von Lars Lächele, Vorsitzender des Ortsverbandes Essingen, den Passanten entgegen. „Die meisten nehmen drei“, ergänzte ein Kollege, wenn jemand „nur“ eine oder zwei der Dosen nehmen wollte, natürlich begleitet mit einem Schmunzeln. Und Timo Keefer schöpfte die erstandenen Dosen stilecht mit einer großen Suppenkelle in die Einkaufstaschen der Käufer. Oder „zwang“ die Passanten mit dem Gerät zu einem Stop vor dem Verkaufsstand. Für Genießer gab es auch eine DRK-Stofftasche, gefüllt mit sechs der abgefüllten Portionen. Viele der Käufer gaben neben dem Preis von 5 Euro je Dose auch noch eine kleine Spende dazu. Eine Zeitlang unterstützte auch Oberbürgermeister Frederick Brütting, Schirmherr der Aktion, den Verkauf. Es sei eine tolle Aktion für die ehrenamtliche Arbeit so vieler Helfer in diesen schwierigen Zeiten.

Der Erlös der Verkaufsaktion ging an den DRK Kreisverband, zur Finanzierung der vielen Einsätze während der Pandemie und in den Kauf von Ausrüstung und Schutzanzügen, Testungen, Ausbildung der Helfer und anderen Aufwand, der zurzeit entsteht. Und auch in Verpflegung der Ehrenamtlichen während ihrer Einsätze. „Und wir wollen mit einem Beiblatt Werbung für das Impfen machen“, sagt Lars Lächele.

Karl-Heinz Hofmann aus Aalen erstand sechs Dosen und sagte: „Wir alle profitieren von dem Einsatz des DRK, sie sind immer da, dafür muss man einfach etwas zurückgeben.“ „Ich habe schon im vergangenen Jahr Dosen gekauft, sie waren lecker. Da kann man mit einem Essen noch Gutes tun, man muss das einfach unterstützen“, ergänzt Erika Schmidt aus Aalen.

Gekocht haben die Suppe die „DRK-Feldköche mit Herz“ in echter Handarbeit mit Kochen, Abfüllen und Etikettierten, mit frischen Zutaten in der Küche der Rosenstein-Metzgerei Widmann in Lautern. Weitere Zutaten spendete die Firma Petz, Unterstützung kam von der VR-Bank.

Bei Schließung des Standes am Ende des Wochenmarktes waren fast alle Dosen bis auf etwa 50 verkauft. „Wieder ein Erfolg, jetzt hoffen wir, dass wir die Suppe im kommenden Jahr vielleicht wieder zum Verzehr vor Ort anbieten können“, schloss das Team.

OB Frederick Brütting (Mitte) verkauft zwei Dosen, links Lars Lächele (DRK Essingen).
OB Frederick Brütting besucht den Verkaufsstand des DRK um DRK-Geschäftsführer Martin Wagner (2.v.li.) und Lars Lächele, Vorsitzender des OV Essingen.

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