Ein Museum für Eisengussteile

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Der FDP-Kreisverband setzt sich für eine Ausstellung zur Eisenverarbeitung ein.

Aalen. Die FDP-Vertreter im Kreistag Ostalb und im Gemeinderat Aalen setzen sich in den Haushaltsdebatten für eine "Ausstellung zur Eisenverarbeitung und der Zugänglichmachung der SHW-Sammlung ein", wie der FDP-Kreisverband mitteilt.

Über viele Jahrhunderte wurden von den Schwäbischen Hüttenwerken (SHW) im Bereich des Eisengusses und der Eisenverhüttung wegweisende Fertigungstechniken erfunden und revolutioniert, bis am 28. März 2019 die Gießerei geschlossen wurde. "Geblieben ist dem Land allerdings eine Sammlung der SHW von etwa 3600 Eisengussteilen", so die FDP.

"Diese Sammlung verdient eine viel größere Wertschätzung, in ihr spiegelt sich Hightech von der Ostalb" erklärt der ehemalige FDP-Stadtrat Professor Dr. Friedrich Klein. Diese Forderung hat der Landtagskandidat und Kreisrat der Freien Demokraten Manuel Reiger in seiner Haushaltsrede im Kreistag Ostalb aufgegriffen und beantragt, dass der Kreis zusammen mit der Stadt Aalen und dem Land Baden-Württemberg ein Konzept zur Erhaltung und Zugänglichmachung der Sammlung entwerfen solle. Es solle auch geprüft werden, ob die Sammlung in ein Museum in Wasseralfingen überführt werden könne. Manuel Reiger, die Stadträte Ilse Schmelze und Arian Kriesch setzen sich laut Schreiben dafür ein.

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