Ein neues Löschfahrzeug für Rumänien

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Die Aalener Feuerwehr und Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann überreichten Nicolai Larzer die Schlüssel des Löschfahrzeugs.

Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Hogilak wird mit Aalener Fahrzeug unterstützt.

Aalen. Das ausgemusterte Löschfahrzeug steht an der Feuerwehrleitstelle in Aalen bereit. Für das Fahrzeug geht es nun nach Rumänien. Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann überreicht Nicolai Larzer, dem Bürgermeister der rumänischen Gemeinde Hogilak, die Schlüssel.

„Die Situation vor Ort ist ernst“, sagt Karl-Heinz Bugge, pensionierter Feuerwehrmann. Die Freiwilligen Feuerwehren in den östlichen Ländern haben „kaum beziehungsweise keine ausreichende Ausstattung“.

Diese ganze Aktion ist ohne das Miteinander nicht möglich. Vor allem die Kommunikation sei wichtig. „Daher kommen wir auch nur mit den Gemeinden zusammen, die auch deutsch verstehen“, sagt Bugge weiter. In dem Fall ist Bürgermeister Larzer eine Leitfigur. „Er setzt sich stark dafür ein, dass es eine gute Ausstattung gibt.“

Ganz umsonst sei das Fahrzeug aber nicht, sagt der Vorsitzende der Donau Schwäbischen Kulturstiftung, Hans Beerstecher. „Insgesamt 3500 Euro zahlt die rumänische Gemeinde für das Fahrzeug. Karl-Heinz Bugge das Auto fährt das Auto nach Hogilak und lernt die rumänischen Kollegen ein. Denn: „Die Leute kennen sich mit sowas ja gar nicht aus“, sagt der pensionierte Feuerwehrmann. Auch Feuerwehr-Ausrüstung ist mit an Bord. „Das kann also sofort, wenn es ankommt, eingesetzt werden“, sagt Projektleiter Stefan Kaufmann.

Die Aalener Feuerwehr hat bereits zum zweiten Mal, die Rumänen mit einem Feuerwehrfahrzeug unterstützt. „Insgesamt waren es bereits zehn Fahrzeuge landesweit“, erklärt Kaufmann.

Diese ganze Aktion habe aber auch einen symbolischen Wert, sagt Beerstecher. „Dadurch wachsen schöne Beziehungen.“

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