Ein Schweigekreis für den Frieden

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Krieg in der Ukraine. Einem Aufruf eines breiten Bündnisses für den Frieden sind Dutzende Menschen am Donnerstagabend gefolgt und zu einer Schweigemahnwache auf dem Aalener Marktplatz zusammengekommen.
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Nach den Angriffen auf die Ukraine versammeln sich rund 70 Menschen in Aalen.

Aalen. Pfarrer Bernhard Richter freut sich. „Auch wenn heute kein Tag der Freude ist“, sagt er zu den Menschen, die sich am Donnerstagabend am Aalener Marktbrunnen versammelt haben. Etwa 70 sind gekommen. Der Stadtkirchenpfarrer freut sich, dass so viele kurzfristig dem Aufruf gefolgt sind. Christa Klink habe angerufen. „Und dann ging's rum, wie das in Aalen halt so ist“, beschreibt Richter. „Jeden Tag haben wir Angst gehabt, dass dieser Tag kommt. Jeden Tag haben wir gehofft, dass es nicht so weit kommt.“ Doch nun werde in Europa Krieg geführt. Bleibe die Hoffnung, dass der bald ein Ende habe, dass die Sanktionen etwas bewirken. Nach seiner Begrüßung ruft Richter zu 15 Minuten Schweigen auf. „Das ist lange, das ist nur schwer auszuhalten“, sagt er.

Einer, der es nicht aushält ist Walter Haveman. Er tritt nach vorne und sagt: „Schweigen reicht nicht.“ Man müsse auch diskutieren, wie es weitergeht. Dann schweigen alle Teilnehmer doch noch. Gute zehn Minuten lang. Zum Abschluss stimmt der Pfarrer „Dona nobis pacem“ an. Zu Deutsch: Gib uns Frieden.

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Walter Havemann sagt: "Schweigen reicht nicht!"
Krieg in der Ukraine. Einem Aufruf eines breiten Bündnisses für den Frieden sind Dutzende Menschen am Donnerstagabend gefolgt und zu einer Schweigemahnwache auf dem Aalener Marktplatz zusammengekommen.
Pfarrer Bernhard Richter hofft, dass Sanktionen doch noch etwas bewirken können.
Walter Haveman
Krieg in der Ukraine. Einem Aufruf eines breiten Bündnisses für den Frieden sind Dutzende Menschen am Donnerstagabend gefolgt und zu einer Schweigemahnwache auf dem Aalener Marktplatz zusammengekommen.
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Walter Haveman
Krieg in der Ukraine. Einem Aufruf eines breiten Bündnisses für den Frieden sind Dutzende Menschen am Donnerstagabend gefolgt und zu einer Schweigemahnwache auf dem Aalener Marktplatz zusammengekommen.

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