Ein Stück Heimat im Herzen Aalens

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Wolfgang Lohner, Markus Mengemann und Karl-Heinz Ehrmann bei der Einweihung des Hauses Klara in der Düsseldorfer Straße.

Des zweite Baus der Caritas-Wohnungslosenhilfe in der Düsseldorfer Straße, das Haus Klara, wird eingeweiht und gesegnet.

Aalen

In Orange und Rot leuchten die beiden neuen Gebäude der Caritas-Wohnunglosenhilfe in der Düsseldorfer Straße in Aalen. Eine Hommage an die beiden Heiligen Franziskus und Klara, die die Worte des berühmten Sonnengesangs gelebt haben. Vor zwei Jahren wurde das Haus Franziskus bereits bezogen, im Frühjahr folgte die Belegung des Hauses Klara. Die Einweihung hat im Garten des Gebäudes mit einer Segnung durch Dekan Robert Kloker stattgefunden.

Mitten in Aalen, mitten im Wohngebiet Hirschbach und in unmittelbarer Nähe zum Kulturbahnhof können die Häuser Franziskus und Klara zur Heimat von Menschen werden, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hat. Ein schmaler Grat kann es oft sein, der in die Knie zwingt und die Wohnungslosigkeit nach sich zieht. Deshalb feiern an diesem Sonntagvormittag nicht nur Ehrengäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft diese Einweihung, sondern auch die Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Häuser.

Caritas-Regionalleiter Markus Mengemann spricht von Wertschätzung und Empathie gegenüber den ratsuchenden Menschen. Er dankt für die guten Kooperationen mit Stadt, Landkreis, dem Dekanat Ostalb und der Kirchengemeinde St. Maria. Der Freundeskreis Wohnungslose und der Hirschbachclub verkörperten Herzlichkeit und Zuwendung zu den Bewohnerinnen und Bewohnern.

Mit einem Wortgottesdienst, zelebriert von Dekan Robert Kloker, beginnt die Einweihung. Begleitet von der Dekanatsband spendet der Dekan den neuen Gebäuden den Segen. Die Einbettung der beiden neuen Gebäude der Wohnungslosenhilfe in die Stadtgesellschaft lobt die Vorständin des Caritas-Verbandes Rottenburg-Stuttgart, Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock. Diese Gebäude seien mehr als Stein und Mörtel. „Sie sind die Zusage der Caritas an Menschen in sozialen Notlagen“, so Holuscha-Uhlenbrock. Landrat Dr. Joachim Bläse hält eine flammende Rede für die sozialen Anliegen der Menschen innerhalb des Landkreises. Er wolle keine Lippenbekenntnisse mehr, sondern viel mehr klare Pläne, wie man mit der Wohnungslosigkeit der Menschen auf der Ostalb umgehen könne. Dass zwischenmenschliche Beziehungen Raum haben können, das ist auch Aalens Sozial-Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann wichtig. Mit der Caritas verbinde er besonders auch die Initiative für Kälteschutz gemeinsam mit der Polizei.

Architekt Erno Tabbert erläutert das bauliche Konzept, bei dem Zweckmäßigkeit mit Freundlichkeit und Wärme verbunden seien. Für den Freundeskreis Wohnungslose, den es mittlerweile seit 24 Jahren gibt, spricht Pfarrer Bernhard Richter. Der Freundeskreis habe die Möblierung des Speisesaals ermöglicht und zudem zwei Schatten spendende Platanen im Garten des Hauses Klara gepflanzt. Für den Hirschbachclub ist Christoph Rohlik gekommen. Er übergibt eine Holzschnitzerei mit dem Motiv des letzten Abendmahls an Markus Mengemann und Wolfgang Lohner, Leiter des Caritas-Dienstes Wohnunglosenhilfe. Führungen durch die beiden Häuser beschließen die Einweihung.

Sie sind die Zusage der Caritas an Menschen in sozialen Notlagen.“

Annette Holuscha-Uhlenbrock, Caritas-Verband der Diözese

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