Ein trauriger Tag für Deutschland

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Der Aalener Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter (CDU) ist bestürzt über die Ereignisse in Berlin.

Berlin/Aalen. Am Rande der Demonstration in Berlin am vergangenen Samstag, bei der mehrere Zehntausend Bürger von ihrem Versammlungsrecht Gebrauch gemacht hatten, war es zu einem Angriff auf den Reichstag gekommen. Dabei hatten einige Demonstranten Absperrungen überwunden und waren bis auf die Treppe des Gebäudes vorgedrungen.

Aalens Wahlkreisabgeordneter Roderich Kiesewetter (CDU) äußert sich in einem Schreiben an die Redaktion bestürzt über die Szenen: "Der versuchte Sturm des Reichstagsgebäudes war geplant und kam mit Ansage. Rechtsextreme hatten bereits dazu aufgerufen und auch den Einsatz von Waffen angekündigt. Dass gerade an diesem Herzstück unserer Demokratie und dem Gebäude, das unter Krieg und Terror der Nationalsozialisten gelitten hat, nun erneut Rechtsextreme mit Reichskriegsflaggen auftreten, ist ein Stich ins Herz aller Demokratinnen und Demokraten."

"Alle müssen wehrhaft sein"

Es sei ein trauriger Tag für Deutschland gewesen. "Es hat Szenen gegeben, die wir nie wieder erleben wollten. Es muss uns allen Auftrag sein, jegliche Form der Radikalisierung und Spaltung der Gesellschaft im Kern zu verhindern. (...) Wir alle müssen wehrhaft sein und uns aktiv auf die freie und demokratische Seite stellen."

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