Ein unterhaltsames Adieu für keb-Leiter Wilfred Nann

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Wilfred Nann geht in den Ruhestand. Archivfoto: privat
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Eine Abschiedsfeier mit viel Lob von Kollegen und Weggefährten.

Aalen. Eine Verabschiedung in den Ruhestand online? Kann die gelingen? Sie kann! Wie das geht, haben Kollegen und Kolleginnen, Freunde und Freundinnen sowie Weggefährten von Wilfred Nann bewiesen. Mit viel Kreativität, viel Engagement und ebenso viel Herzlichkeit sowie jeder Menge Lob sagen sie dem Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung, kurz keb, adieu.

„Abschiede sind unvermeidlich“, mit diesen Worten leitet Christine Höppner die etwa dreistündige Abschiedstour ein. Die Leiterin der Katholischen Erwachsenenbildung der Diözese Rottenburg/Stuttgart erinnert an die Impulse, die Wilfred Nann in den vergangenen zwölf Jahren gegeben habe, er habe vieles auf den Weg gebracht, habe erfolgreich und fachkompetent gehandelt. Höppner beschreibt den Leiter der Ostalb-keb als einen Menschen mit Humor, Teamfähigkeit und großer Sozialkompetenz. Nann habe die keb Ostalb mit 29 000 Unterrichtseinheiten zur stärksten in der Diözese gemacht. Seinen Erfolg unterstreicht Höppner mit den Worten: „Danke für deine Zugewandtheit, dein Nachfragen und deinen Sinn für Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.“

Ostalbdekan Robert Kloker bezeichnet die Arbeit und das Engagement des keb-Leiters als segensreich.

Klokers Dank und Worten schließen sich die aus dem Vorstand der keb an. Den Auftakt macht Hans-Josef Miller – sieht man davon ab, dass Vorstandsmitglied Ludwig Hammel den Abend moderiert. Miller zeigt, wohin der Abend geht: Alles ist unterhaltsam, bildungsnah und dabei ist Wilfred Nann stets im Fokus. Miller nutzt das Enneagramm, um die Persönlichkeit Nanns aufzuzeigen. Weder Pessimist, noch Melancholiker, sondern als Philosoph beschreibt er ihn.

Walter Frankenreiter lässt Papst Franziskus statt seiner reden. Im von ihm synchronisierten Video zollt das Oberhaupt der katholischen Kirche Nann „höchste Anerkennung im Bildungsweinberg“. Er erinnert auch an die Remstal-Gartenschau, bei der Nann im Flüchtlingsboot aus Lampedusa gestritten und die Frohe Botschaft verkündet habe.

Neben dem Papst, kommt auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder zu Wort in Anspielung darauf, dass Wilfred Nann zwischen seinem Familienwohnsitz Augsburg und Aalen gependelt ist.

Moderator Hammel interviewt den Scheidenden unter anderem zu „schwäbisch Sibirien“ und zum Pendler-Dasein. Weitere unterhaltsame Beiträge leisten Wolfgang Kuhn, Sabine Flämig und eine 25-minütige Grußbotschaft von zahlreichen Weggefährtinnen und Weggefährten Nanns.

All das beeindruckte Wilfred Nann – an dessen Seite den Abend über immer seine Frau Josefa. Er gibt in seiner Abschiedsrede das viele Lob zurück: dem Vorstand für die Zusammenarbeit; den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz; den Kollegen und Kolleginnen für ihre Teamarbeit und seiner Frau Josepha und den beiden Söhnen für das Verständnis für seine Arbeit. Nann spart aber auch Aktuelles nicht aus; das Thema Frau und Kirche sowie die Ökumene. Er spricht von Mut und von Zeichen, die bei der keb auf Aufbruch stehen und von seinem Engagement für den Frieden.

Am Ende darf ein „Dalli-Klick-Spiel“ mit Bildern von Begegnungen und Reisen nicht fehlen. Ebenso wenig die Musik, die Nann so liebt: Das „Unterbrecher-Syndikat“ mit Dr. Rolf Siedler, Markus Braun, Mathias Kehrle und Norbert Botschek umrahmen mit unterschiedlichsten Rhythmen den Abend musikalisch.Ulrike Schneider

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