Hühner-Glück bei Senioren und Kindern im Albstift

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Freuen sich über die neuen Bewohner: Cornelia Schäffler (Mitarbeiterin KWA Albstift), Emma Ade-Kiesel (Bewohnerin), Claudia Bezler (Erzieherin) mit Kita-Kindern der Kita im Albstift, Sieglinde Bullinger (2. Vorsitzende Förderverein KWA Albstift), Jürgen Hutschenreuther (Vorsitzender Förderverein KWA Albstift), Andrea Schneider (Stiftsdirektorin KWA Albstift).

Der Förderverein des KWA Albstift hat gackernden Zuwachs bekommen. Im Garten leben nun Agathe, Helene und Lore, drei Hühner. Und die machen Senioren und den Kita-Kindern gute Laune.

Aalen

Hermann Joas ist Bewohner des Wohnstifts im KWA Albstift Aalen und ein Frühaufsteher. Daher hat er sich sofort dazu bereiterklärt, Agathe, Helene und Lore morgens aus ihrem Stall ins Freie zu lassen.

Die drei Orpington-Hühner erfreuen seit Kurzem die Senioren des KWA Albstift, deren Angehörigen und die Kinder der städtischen Kita im Haus.

Eine Dreier-WG im Garten

Im Frühjahr dieses Jahres hatte die Stiftsdirektorin Andrea Schneider die Idee, Hühner anzuschaffen. Sogleich fanden sich begeisterte Bewohner und Mitarbeiter, die sie bei dem Vorhaben unterstützten. Die Gäste der Tagespflege überlegten sich Namen und bastelten Schilder für Agathe, Helene und Lore.

Der Förderverein des KWA Albstift finanzierte das Hühnerhaus. Der Verein unter der Leitung von Jürgen Hutschenreuther hat es sich zum Ziel gesetzt, Projekte zum Wohle der Albstift-Bewohner finanziell zu unterstützen.

Alle kümmern sich um die Tiere

Nun leben die Tiere im Stall und Auslauf des Gartens und scharren, picken und gackern fröhlich vor sich hin. Die Aufgaben sind auf zahlreiche Schultern verteilt. Während sich Ehrenamtliche und Angehörige um das Saubermachen und Füttern kümmern, bringen Mitarbeiter des Pflegebereichs am Abend die Hühner in ihr Häuschen.

Eine Bank am Hühnergehege lädt zum Verweilen und Beobachten ein und hat sich zu einem schönen Treffpunkt entwickelt, an dem Kinder, Senioren und ihre Angehörigen gleichermaßen zu finden sind.

So manches Salatblatt und Brotstück wird als Leckerchen vom Tisch zu den Hühnern geschmuggelt. Und so gibt es mittlerweile kaum ein Gespräch im Albstift, bei dem die jeweiligen Eigenheiten von Agathe, Helene und Lore nicht diskutiert werden.

Das eigentliche Ziel des Hühnerprojekts einen neuen positiven Aspekt im Alltag und einen Treffpunkt im Freien zu bieten, ist damit mehr als erreicht, freut sich Andrea Schneider.

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