Eine Kita, in der Bewegung wichtig ist

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Bei einem Tag der offenen Tür konnten die Besucher die Kita „Wirbelwind“ besichtigen.
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Die neue Sportkita „Wirbelwind“ der Aalener Sportallianz ist nun offiziell eröffnet und eingeweiht. Für das Konzept gibt es viel Lob.

Aalen. Sie ist seit September in Betrieb: Am Samstag wurde die Sport- und Bewegungs-KiTa „Wirbelwind“ der Aalener Sportallianz offiziell eingeweiht. ASA-Vorstandssprecher Dietmar King konnte dazu zahlreiche Gäste begrüßen.

Inzwischen sind alle Betreuungsplätze in der Kita belegt, 46 Kinder werden hier täglich betreut, darunter auch U3-Kinder, die zwei der insgesamt 55 Plätze belegen, wie King erläuterte. Zudem seien jetzt auch alle arbeiten, bei denen es kleinere Verzögerungen gegeben habe, erledigt. Das Besondere, und von Eltern und Kindern geschätzt: täglich gibt es 45 Minuten Sport und Bewegung unter Anleitung der hauptamtlichen Sportkräfte der Sportallianz.

Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann ging in seinem Grußwort auf die Geschichte der Initiative des damaligen MTV für diesen Kindergarten ein. Die Stadt und der Gemeinderat seien angetan gewesen von dem innovativen und mutigen Konzept, dass dann nach der Fusion zur Sportallianz weitergeführt wurde. Mit rund 1,6 Millionen Euro habe die Stadt das Vorhaben unterstützt, knapp die Hälfte der Baukosten, dazu trage die Stadt rund 97 Prozent der laufenden Kosten. „Kinderbetreuung ist uns wichtig, und wir werden noch viel tun müssen“, sagte Ehrmann. Der Verein habe einen Teil der Plätze selbst an Zeiss vermarktet, und auch da Mut und Kompetenz gezeigt. „Die Kita mit ihrem Bewegungskonzept ist ein guter Baustein in unserem Betreuungskonzept“, sagte er zu Leiterin Kristina Abele gewandt.

Die kirchliche Weihe nahmen Pfarrer Bernhard Richter und Pastoralreferent Wolfgang Fimpel vor. „Eine Idee wird geboren, Partner werden gefunden, die Idee verwirklicht, zum Wohl der Kinder“, sagte Richter und erteilte seinen Segen.

Fimpel appellierte – als TSG-Mitglied - an ein Miteinander der Vereine und weihte Kita und Anwesende. Manfred Pawlita, WLSB-Vizepräsident, Sportkreisvorsitzender und ehemaliger ASA-Geschäftsführer, bezeichnete den Kindergarten als ein Leuchtturmprojekt, mit Weitsicht und Mut geschaffen und als Alleinstellungsmerkmal in der Region.

Der Verein habe mit seinem Eigenanteil in diese Investition große Risikobereitschaft gezeigt. Dieses Konzept sei zukunftsfähig, wie auch die Anfragen weiterer Firmen nach Plätzen zeigten. Die Umgebung der Kita mit Sportgelände, mit dem Wald böte viele Möglichkeiten zum Einstieg „für ein lebenslanges Sporttreiben“. Er lobte das Betreuungskonzept der Stadt für die Kinder als besonders im Vergleich zu vielen anderen Städten.

Nach einem kleinen Umtrunk konnten die Gäste, aber auch interessierte Eltern und Familien den Kindergarten in Augenschein nehmen. Die Erzieherinnen um Kristina Abele erläuterten den Besuchern Konzept und Ausstattung. Eingebettet war die Einweihung in den Familiensporttag der ASA.

Pfarrer Bernhard Richter (links) und Pastoralreferent Wolfgang Fimpel nahmen die kirchliche Weihe des Kindergartens vor.

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