Eine Rampe reicht nicht

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Aalen. Zur Beratung über das neue Aalener Kombibad hat sich der Ortsverband Die Linke Aalen-Ellwangen mit Bundestagskandidat Tim Steckbauer und den linken Mitgliedern des Stadtrats Aalen getroffen. Das Aalener Kombibad, auch im Freien mit Schwimmbecken und Liegeflächen in unterschiedlichen Ebenen geplant, stelle durch die terrassenartige Anlage für viele Menschen ein Hindernis dar.

Stadträtin Christa Klink erläuterte die Schwierigkeiten, die zu erwarten sind: „Anstelle der Stufen werden die vorgesehenen Rampen von vielen genutzt werden: Familien mit Kinderwagen, Menschen mit Bewegungseinschränkungen, mit Gehhilfe und von Rollstuhlfahrern. Da kann es auf den Rampen eng werden.“ Aber grundsätzlich schwierig sind sie für Rollstuhlfahrer, die nicht über ausreichend Kraft verfügen, um die Steigung zu bewältigen, oder bergab den Rollstuhl am Gefälle beherrschen. Eine Rampe reicht nicht aus.

Der Aufzug ist für viele wichtig. Zum Beispiel für ältere Menschen, für die eine derartige Steigung der Rampe ein Problem ist, so Klink. Aus diesem Grund wird ein Lift oder Außenaufzug gefordert. Die Linke im Gemeinderat hatte bereits im März die Vorlage für eine Förderung der Finanzierung eingereicht.

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