Eine Starthilfe ins „All“ von der Ostalb

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Für die Stabübergabe bei dem Leipziger Unternehmen Progroup hat die Aalener Firma „Hägele und Böhm“ ein rund 150 Meter großes „Raumschiff“ konstruiert. Foto: Ralph Larmann

Aalener Firma „Hägele und Böhm“ konstruiert eine schwebende Bühne.

Aalen. Die Aalener Firma Hägele und Böhm hat eine schwebende Bühne für ein Weltraum-Spektakel anlässlich des Generationenübergangs der Progroup AG in Leipzig konstruiert und ausgeliefert. Auch das Konzept und die Idee dazu kamen aus Aalen.

„Flying Stage“ konstruiert

„Unser erstes Raumschiff, das wir gebaut haben“, erklärt Jochen Hägele mit einem Augenzwinkern. Vor ihm steht eine schicke runde Stahlkonstruktion, die er im Auftrag der Münchener Eventagentur „Zweiplan“ gebaut hat. Diese sogenannte „Flying Stage“ spielte eine zentrale Rolle, als Jürgen Heindl, Unternehmensgründer der Progroup AG die Unternehmensleitung im November an seinen Sohn Maximilian übergeben hat.

„Zweiplan“ funktionierte dafür die Glashalle der Messe Leipzig zum Weltraumbahnhof um und beamte Geschäftspartner und sämtliche Mitarbeiter mit Partnern auf ein Raumschiff, das einzig für diesen Anlass in der Halle Eins der Messe gebaut worden war.

Hägele: „Natürlich macht es unfassbar Spaß, bei einem solchen außergewöhnlichen Projekt dabei zu sein. Von der ersten Idee bis hin zur abnahmefähigen Statik haben wir für die „Flying Stage“ alles aus einer Hand geliefert.“

Doch wie kommt es, dass eine Agentur aus München für eine in Leipzig fliegende Bühne ausgerechnet ein Unternehmen in Aalen beauftragt? Die Antwort ist einfach: „Zweiplans“ Creative Director Alexander Hennig, der früher für „Lobo“ gearbeitet hat, kommt ebenfalls aus Aalen.

Ein Raumschiff fürs Event

Er hat gemeinsam mit der Unternehmerfamilie das Konzept für die bislang größte Veranstaltung von „Progroup“ entwickelt. Seine Agentur betreut viele Eigentümer-geführte Unternehmen, darunter auch John Deere Company mit der Wirtgen Group oder die Deutsche Vermögensberatung.

Hennig erzählt: „Für diese Veranstaltung haben wir nicht nur den Bau des über 150 Meter großen Raumschiffs, sondern auch zehn individuelle Inszenierungen mit über 70 Künstlern entwickelt und umgesetzt.“

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