Eine Urkunde für den Dekan, Finanzen und Personalien

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Bei der Sommerbezirkssynode überreichte Prälatin Gabriele Wulz (2.v.l.) dem Aalener Dekan Ralf Drescher(2.v.r.) seine Ernennungsurkunde für die zweite Amtszeit. Verena Gemperlein (Mitte) wurde als leitende Jugendreferentin eingesetzt. Mit auf dem Bild: Synodenvorsitzender Heinz Schmidt (l.) und Schuldekan Dr. Harry Jungbauer (r.).
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Was bei der Sommersynode in der Stadtkirche im Fokus steht.

Aalen. Bei der Bezirkssynode in der Aalener Stadtkirche überreichte Prälatin Gabriele Wulz Ralf Drescher die Ernennungsurkunde für seine zweite Amtszeit als Dekan. Bei der ersten Sitzung in Präsenz nach Beginn der Corona-Pandemie berichtete zudem Dekan Ralf Drescher über die personelle und schwierige finanzielle Situation des Kirchenbezirks. Schuldekan Dr. Harry Jungbauer erläuterte die Situation im Religionsunterricht. Dr. Gabriele Schöll informierte über die Sommersynode der evangelischen Landeskirche Württemberg und Verena Gemperlein wurde zur leitenden Jugendreferentin des Bezirks ernannt.

Mit der Ernennungsurkunde des Landesbischofs Frank Otfried July setzte Prälatin Gabriele Wulz im Gottesdienst das offizielle Ausrufezeichen. Ralf Drescher nun für weitere zehn Jahre als Dekan eingesetzt. Bereits Mitte Dezember 2020 war er als Dekan wiedergewählt worden und, wie Prälatin Wulz erinnerte, hat Dreschers zweite Amtszeit bereits am 1. Mai begonnen. „Gott loben, ist unser Amt“, sagte Gabriele Wulz und beschrieb die theologischen Aufgaben und den christlichen Glauben entlang des Paul-Gerhard-Liedes „Du meine Seele, singe“. Gott gebe den Menschen, was sie zum Leben brauchen. Er mache sie stark. Die Ulmer Prälatin sprach von Höhen und Tiefen im Leben und im Amt, vom Überwinden von Bergen und verglich dies mit dem Singen.

Dekan Ralf Drescher setzte Verena Gemperlein als leitende Jugendreferentin des evangelischen Kirchenbezirks Aalen ein; die Arbeit des evangelischen Jugendwerks Aalen (eja), wie Freizeiten, Gruppenarbeit und Jugendgottesdienste stellten die ehrenamtlichen Vorsitzenden des Werks, Katharina Strauß, Julia Ehret und Janosch Albers-Zoller unterhaltsam vor.

In seinem Bericht zur Lage standen personelle Veränderungen im Bezirk ebenso im Fokus wie die finanzielle Situation. Dekan Drescher berichtete unter anderem, dass der neue Geschäftsführer der evangelischen Erwachsenenbildung Marc Schnabel seinen Dienst am 1. August antrete und dass Pfarrerin Elke Lichtenstein und Pfarrer Dr. Michael Lichtenstein sich ab Herbst die Pfarrstelle in Trochtelfingen teilen. In seiner knappen Einschätzung und Darstellung der finanziellen Situation betonte Drescher, dass man gegenüber dem Coronajahr 2020 von einer gewissen Erholung sprechen könne. „Die gleicht die Verluste aber längst nicht aus, die gegenüber der Vor-Coronazeit entstanden sind“, so der Dekan. Selbst wenn man nominal wieder das Niveau von 2019 erreiche, so durch Teuerungen und Lohnsteigerungen ein deutliches Minus an Kaufkraft zu verzeichnen. Drescher belegte das mit Zahlen. Gegenüber 2019 ergebe sich im ersten Halbjahr 2021 ein Minus von 22,6 Millionen Euro. Das entspreche einem Minus von 5,7 Prozent.

Schuldekan Dr. Harry Jungbauer prognostizierte unter anderem in seinem Bericht, dass Religionspädagogen fehlen und er sprach von einem Trend zu steigendem Interesse an Religionsunterricht bei konfessionslosen Schülern.

Die Landessynodale Dr. Gabriele Schöll berichtete unter anderem, dass auf Landessynode die Wahl des Nachfolgers, der Nachfolgerin von Bischof July anstehe.Ulrike Schneider

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