Guten Morgen: Lars Reckermann über ein spontanes Treffen zweier Neigschmeckter

Einfach 'mal auf 'ne Tasse Kaffee vorbeikommen

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Spontanes Treffen zwischen Heidrun, Rolf und Lars (v.r.).
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Aalen. Ich habe Heidrun und Rolf kennengelernt. Schön für ihn, können Sie jetzt sagen und gleich ergänzen: „Aber was geht mich der soziale Austausch dieses Redakteurs an.“ Ich finde das Kennenlernen von uns Dreien toll. In meiner Silvester-Kolumne an dieser Stelle hatte ich nach Lieblingsliedern der Leserinnen und Leser gefragt und Heidrun hatte sich gemeldet („Summertime“ aus Porgy and Bess).

Die ersten 20 Jahre ihres Lebens habe sie in Dortmund verbracht, ergänzte sie noch. Die Dortmunder Stadtgrenze lag von meinem Elternhaus drei Minuten zu Fuß entfernt. „Witzig“, schrieb ich zurück. „Wir waren mal Nachbarn.“ Dann geschah etwas Tolles. Ob ich nicht einfach einmal auf eine Tasse Kaffee bei ihr und ihrem Partner Rolf vorbeikommen wolle, nach Abtsgmünd. Sonntag haben wir uns sogar auf zwei Tassen Kaffee getroffen. Kurz geplaudert, über Dortmund, Baden-Württemberg und die Ostalb ausgetauscht und herzlich miteinander gelacht. Warum das jetzt in dieser Kolumne stehen muss, fragen Sie. In einer Zeit der Trennung, des mehr alleine statt gemeinsam, empfand ich das als eine tolle Geste. Ich weiß schon, welche Frage Ihnen jetzt noch auf den Nägeln brennt und beantworte sie auch gleich: Schwarz, ich trinke meinen Kaffee schwarz. Lars Reckermann

Lars Reckermann

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