Eisenfreunde gründen sich

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Die Gründungsmitglieder des Vereins der Eisenfreunde 1365 Ostwürttemberg (stehend von links) Markus Knauß, Manfred Baumgärtner, Andrea Hatam, Michael Stütz und Ulrich Knöller sowie (sitzend von links) Schatzmeistert Markus Irmler, Vorsitzende Katja Baumg

Neuer Verein aus der Taufe gehoben: Die Eisenfreunde 1365 Ostwürttemberg widmen sich den Kunstgussobjekten der SHW-Sammlung.

Aalen

Im geschichtsträchtigen Fürstensaal des Torbogenmuseums in Königsbronn hat sich ein neuer Verein gegründet, der ostalbweit agieren will: der Verein der Eisenfreunde 1365 Ostwürttemberg.

Den Kern der Vereinsarbeit bildet die Darstellung der Industriegeschichte des Wirtschaftsraums Ostwürttemberg. Ein besonderer Schwerpunkt sei dabei die Erfassung, Sicherung und Präsentation der wertvollen SHW-Eisenkunstguss- und Ofenplattensammlung, informiert der Verein in einer Pressemitteilung.

Damit soll die Grundlage für eine Präsentation dieses kulturellen Schatzes geschaffen werden. Außerdem will der aufstrebende Verein Möglichkeiten schaffen, diese einzigartige Sammlung dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Aufgrund der reichen Erzvorkommen, Wälder und Wasserkräfte entwickelten sich im Gebiet von Kocher und Brenz im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Berg- und Hüttenwerke. Sie sollten im 19. Jahrhundert den Grundstein legen für die Industrialisierung der Region in ganz Württemberg.

Der Verein der Eisenfreunde 1365 Ostwürttemberg will diese bedeutende Industriegeschichte des Wirtschaftsraums Ostwürttemberg und die Geschichte, Erzeugnisse und Dokumente der Wasseralfinger Hütte aufarbeiten, um damit die Basis für eine spätere, fachlich angemessene Präsentation der Kunstwerke zu schaffen.

Der Gießer in Wasseralfingen
Der Gießer in Wasseralfingen

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