Ermunterung für weitere gute Taten

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Ehrung bei den Aalener Georgspfadfindern. Ganz rechts Erwin Hafner, der Gründer des Stammes Salvator.
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Aalener Georgspfadfinder feierten ihr 70-jähriges Bestehen – Oberbürgermeister Frederick Brütting gratulierte persönlich.

Aalen

Drei Tage lang feierten die Aalener Georgspfadfinder im und rund um das Braunenberghaus ihr 70-jähriges Bestehen. Mit „alten Knaben“ und vielen Ehemaligen, die sogar aus der Schweiz angereist waren.

Mit großem Beifall wurde am Jubiläumsabend vor allem Oberbürgermeister Frederick Brütting begrüßt. Der gratulierte den Scouts „in christlicher Verbundenheit“ besonders dafür, dass sie sieben Jahrzehnte Höhen und Tiefen durchstanden haben und ihre Ideale auch heute noch jungen Menschen weiter vermitteln.

Unter der Regie von Ralf Meiser folgte ein buntes Programm, das der Stammesleiter Philipp Hirschfeld mit Grußworten eröffnete. Marius Dettenhauser stellte dann die Jahresaktivitäten vor, zu denen unter anderem das Pfingstlager, die Teilnahme an der Kreisputzete, ein Kommunikationswochenende, die Verteilung des Friedenslichts aus Bethlehem und vor allem das alljährliche Spektakulatius-Konzert in der Salvatorkirche zugunsten eines Straßenkinderprojekts in Chile gehören.

Die Jugendreferentin des BDKJ, Verena Zauner, stellte ihren geistlichen Impuls unter das Thema Dankbarkeit, die das Leben erst reich mache und überreichte nach einem Gebet als Geschenk an die Pfadis einen Moderationskoffer mit den schriftlichen Beiträgen der Versammelten zu ihrem Thema.

„Allzeit bereit“ immer noch gültig

Der 90-jährige Gründer des Stammes Salvator, Erwin Hafner, sprach von einem stolzen und freudigen Tag und grüßte vor allem drei Anwesende der einst 13 Mitbegründer des Stammes. Seine Rückbesinnung auf die Quellen der Gemeinschaft galt besonders der noch immer gültigen Losung „Allzeit bereit“ des Begründers der Weltpfadfinderbewegung Baden Powell. Und der Gemeinschaftssinn gegen Egoismus sowie das Minderheiten nicht ausgrenzende soziale Verhalten der Pfadfinder gelten gleichfalls bis heute.

Vielfältige „gute Tat“

Dass sich „die gute Tat“ der Scouts auch heute noch in vielen Bereichen durch aktive Mitarbeit realisieren lasse, legte Hafner den Jüngeren und Älteren besonders ans Herz: im Kocherladen, der durch die Ukraine-Flüchtlinge noch aktueller geworden ist, bei den alljährlichen Friedensfesten der katholischen Gemeinde mit Menschen aus vielen Nationen, im Arbeitskreis Asyl durch Hausaufgabenhilfe und Spielnachmittage, beim Freundeskreis für Wohnsitzlose, bei der Aktion „Kinder in Armut“ und der jetzt anstehenden Kinderspielstadt des Stadtjugendrings.

Es folgten ein Gedenken an die große Zahl der seit 1952 verstorbenen Freunde und Fürbittgebete mit dem Bekenntnis „Das Wichtigste im Leben - das ist Gott“.

Eine Runde von Stammesleitern verschiedener Epochen standen anschließend Rede und Antwort auf gezielte Fragen von Moderator Ralf Meiser, ehe der Abend in gemütlicher Runde ausklang.

Am Freitagabend schon trafen sich die Pfadis zum Singen und heißen Rhythmen am Lagerfeuer, während für den Samstag eine Schnitzeljagd für Jung und Alt angesagt war, die aber durch den Regen abgebrochen werden musste. Das Jubiläum klang am Sonntag mit der obligatorischen 1.-Mai-Hocketse mit der Dixie Revival Band aus.

Die Zeiten ändern sich. Auch bei den Pfadfindern läuft die Organisation digital.
Frühschoppen der Pfadfinder auf dem Braunenberg, unterhalten mit Dixieland Musik.
Zum Auftakt des Jubiläumswochenende geht es am Samstagmittag zur Schnitzeljagd auf den Braunenberg.
Zum Auftakt des Jubiläumswochenende geht es am Samstagmittag zur Schnitzeljagd auf den Braunenberg.
Zum Auftakt des Jubiläumswochenende geht es am Samstagmittag zur Schnitzeljagd auf den Braunenberg.
Schon die jüngsten Pfadis oder die, die es werden wollen lieben die Lagerfeuerromantik.
Zum Auftakt des Jubiläumswochenende geht es am Samstagmittag zur Schnitzeljagd auf den Braunenberg.
Die Zeiten ändern sich. Auch bei den Pfadfindern läuft die Organisation digital.
Das Pfadfinderhemd.
Zum Auftakt des Jubiläumswochenende geht es am Samstagmittag zur Schnitzeljagd auf den Braunenberg.

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