Explorhino ist bereit für Besucherinnen und Besucher

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Am Donnerstag, 14. Mai, öffnet das Aalener Mitmachmuseum wieder. Ein neues Exponat wartet auf die Gäste. So sieht das Hygienekonzept aus.

Aalen

Nashörner lieben Schlammbäder zur Entfernung von Parasiten." Dieser Satz steht neben einem Exponat im Aalener Mitmachmuseum. Auch Besucherinnen und Besucher des Explorhinos sollten nicht vor einem Bad zurückschrecken – zumindest im übertragenen Sinne. "Wir weisen mit lustigen Schildern darauf hin, dass die Besucher auf die Hygiene- und Abstandsregeln achten müssen", sagt Explorhino-Chef Christoph Beutelspacher bei einem Pressegespräch am Dienstagmittag.

Am Donnerstag, 14. Mai, ist es soweit, dann öffnet das Aalener Mitmachmuseum wieder nach der Coronapause. Eine Woche lang wurden die Räume dafür vorbereitet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Desinfektionsspender in den Farben des Museums angepinselt, Wege markiert und Schutzvorrichtungen angebracht. Komplett auf den Kopf gestellt wurde das Mitmachmuseum nicht. "Ein paar Exponate haben den Standort gewechselt oder wurden gesperrt", sagt der Leiter des Museums.

Die Sicherheitsbestimmungen werden im Mitmachmuseum im "Explorhino-Stil" umgesetzt, wie Beutelspacher sagt. "Wir nehmen die Situation ernst und treffen alle nötigen Vorkehrungen", betont er. Aber: Das Explorhino lebe vom Ausprobieren und Experimentieren. "Bei uns muss man einfach Dinge anfassen", sagt Beutelspacher und fügt an: "Doch man muss sich nun an die neuen Spielregeln halten." Heißt: Mund-Nasenschutzmaske tragen und Hände regelmäßig desinfizieren.

Der Leiter freut sich, dass bald wieder Trubel im Museum herrscht. Unbegrenzt viele Forscher dürfen allerdings nicht gleichzeitig in die Räume. "50 Menschen können aktuell ins Explorhino", bilanziert Beutelspacher. Am Eingang gelte der Grundsatz: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst." Eine Vorabanmeldung für Gäste sei noch nicht in Planung. "Wir beobachten mal, wie der Betrieb läuft."

Man muss sich an die neuen Spielregeln halten.

Christoph Beutelspacher Explorhino-Leiter

Im Winterschlaf waren die Mitarbeiter trotz Corona-Krise in den vergangenen Wochen keineswegs. "Wir haben Onlinekurse, etwa die Entdeckertouren, angeboten, und werden diese weiterführen", sagt Susanne Garreis, Leiterin des Schülerlabors. Für Schulen wollen die Museumsmacher nun Forschungsvideos anbieten. Denn Gruppen dürfen das Museum noch nicht besuchen, wie Garreis sagt.

Und noch etwas hat sich getan: Es gibt ein neues Experiment. In einer Säule werden auf Knopfdruck 150 Liter Wasser in Bewegung gesetzt. Was dadurch passiert? Das lässt sich bei einem Besuch – mit Maske – herausfinden.

Das Explorhino hat vorerst donnerstags und freitags von 14 bis 18 Uhr und samstags, sonntags, an Feiertagen, Brückentagen und in den Ferien von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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