Familiengruppe auf den Spuren des Bibers

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Die Familiengruppe Aalen des Schwäbischen Albvereins hat sich zusammen mit Biberexperte Günther Hänle auf die Spur des größten deutschen Nagers gemacht.

Erwachsene und Kinder erfahren viel Wissenswertes über das größte deutsche Nagetier.

Aalen.

Zahlreiche große und kleine Biberfreunde der Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins haben sich am Parkplatz Sägweiher getroffen, um nach den Spuren des größten deutschen Nagers zu suchen. Angeleitet von Biberexperte Günther Hänle mussten sie nicht lange Ausschau halten. Holzspäne und abgenagte Bäume wiesen schnell auf die Arbeit des nachtaktiven Bibers hin. Dabei fresse das Tier das Holz nicht, sondern nage die Stämme nur ab, um an die Rinde und die leckeren Blätter zu kommen, wie Hänle erklärte.

Viele Äste benötige der Biber auch als Baumaterial für seine Dämme. Die so gestauten Gewässer nutze er, um zu schwimmen. „Alle im Ostalbkreis tätigen Biber haben sich aus einer Population entwickelt, die an der Donau lebte. Über die Nebenflüsse der Donau kam er bis nach Espachweiler“. Jedes Jahr werden die ältesten Nachkommen aus dem Bau vertrieben und müssen sich ein neues Gebiet suchen. 

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