Feuerwerk im Greut war genehmigt

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Über Feuerwerke gibt es geteilte Meinungen. Manche finden es schön. Andere stören sich daran.
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Doris Klein (Grüne) fragt im Gemeinderat wegen des Feuerwerks und wegen der Basketballplätze nach.

Aalen

Ein Feuerwerk wurde am 15. Juli im Greut gezündet. Doris Klein (Grüne) fragte dazu im Gemeinderat nach. Sie wollte wissen, warum Mitarbeiter vom städtischen Ordnungsamt um 20 Uhr Kinder vom Basketballplatz am Schubart-Gymnasium nach Hause schicken und die Stadt gleichzeitig ein Feuerwerk spät am Abend genehmigt.

Oberbürgermeister Frederick Brütting antwortete, dass ein gewerblicher Betrieb das Feuerwerk am 15. Juli gezündet habe und die Genehmigung vorgelegen habe. Anlass sei das 100-jährige Bestehen der Firma der Schaustellerfamilie Kübler und das Volksfest dazu auf dem Greutplatz gewesen. Private Feuerwerke würden grundsätzlich nicht genehmigt.

"Die Meinungen zu Feuerwerken gehen auseinander", sagte der OB. "Manche finden es schön." Auf der anderen Seite stellen Feuerwerke Brütting zufolge eine Belastung für die Umwelt dar. Daher würde die Stadt Feuerwerke auch nur in absoluten Ausnahmefällen genehmigen. Dieses Jahr sei seines Wissens kein weiteres Feuerwerk mehr genehmigt.

Dass ein Feuerwerk eine Belastung für die Umwelt darstellt, unterstrich Peter Peschel (CDU). "Alles, was hoch geschossen wird, kommt auch wieder runter", sagte er. Runtergekommen seien die Reste des Feuerwerks auf den Sportplätzen im Greut. Jugendliche aus den Vereinen hätten danach aufgeräumt.

Zum Thema Basketballplätze zitierte der OB ein Gerichtsurteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart und sagte, dass demzufolge auf dem Platz dort nur bis 20 Uhr Sport getrieben werden darf. "Allerdings habe ich entschieden, dass der Platz auch für Erwachsene freigegeben ist", fügte Brütting an. Das gelte auch für den Platz am Rötenberg, an der Bohlschule und am Tannenwälde. Er halte es für wichtig, so der OB, das auch Erwachsene in Aalen genug Möglichkeiten haben sollen, Sport zu treiben. Mehrere Stadträtinnen und Stadträte klopften auf die Tische, um ihren Beifall dazu auszudrücken.

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