Förderverein Rötenberg will durchstarten

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Leitungsstelle im Jugend- und Nachbarschaftszentrum ist noch unbesetzt.

Aalen. „Wir brauchen dringend eine Wiederbesetzung, die Leitungsstelle für die Stadtteilarbeit fehlt im Rötenberg sichtbar“, sagt Fördervereinsvorsitzender Pfarrer Bernhard Richter, der seit der „Geburt“ des Fördervereins Rötenberg als Vorsitzender fungiert. Ähnlich äußerte sich Richters Stellvertreter Günter Höschle. Das Duo wurde in offener Abstimmung bei der jüngsten Mitgliederversammlung im Amt bestätigt.

Als Schatzmeister wurde Markus Biehler im Amt bestätigt, der für 2019 und 2020 ein positives Zahlenwerk vorlegen konnte.

„Oh Du mein Rötenberg“ zitierte Richter die Hymne und er unterstrich, dass „das Herz des Fördervereins für diesen Stadtbezirk und den Treffpunk schlägt“. Nach einer pandemisch geprägten Zeit mit Fast-Vakuum 2020 wolle man wieder durchstarten und das Jugend- und Nachbarschaftszentrum finanziell und ideell fördern und im Schwerpunkt die dortige sozialpädagogische Arbeit unterstützen. In zwei Jahren wolle man den 50. Geburtstag mit einem schönen Fest feiern. Die Rötenberg-Feste seien unvergessen und so wichtig, weil „viele Gäste von außen“ kämen und ihre Solidarität unterstrichen.

Leitungsstelle weiterhin vakant

Die Kürzung der Leitungsstelle im Jugend- und Nachbarschaftszentrum sei ein Einschnitt gewesen, so Richter, und nach dem Weggang der Leiterin habe sich bislang nichts getan in Sachen Neubesetzung. Von der Stadt habe man die Zusage erhalten, dass die Leitungsstelle zu 100 Prozent und nicht als halbe Stelle besetzt werde. Der Vorsitzende brachte auch den Gedanken ins Gespräch, ein großes Fest im „Q 03“ zu veranstalten, gemeinsam mit den Bürgern vom Hirschbach und vom Galgenberg.

Mit einem Altersdurchschnitt von 42,5 Jahren sei das Quartier „Q03“ eines der jüngsten Quartiere in der Stadt, so OB Thilo Rentschler in einem anschließenden Vortrag. Die sozialräumlichen Gegebenheiten mit jetzt 3556 Einwohnern seien günstig. Förderlich für das Miteinander von Jung und Alt seien das Familienzentrum auf der Heide, ein komplettes Schulangebot auf dem Galgenberg und der neue DRK-Kindergarten auf dem Stadtoval. „Eine gute Mischung macht den Quartierserfolg“, meinte der OB. Die quartierlichen Fachkonzepte der Stadt passten. „Eine Stadt wird nur lebendig sein, wenn alle Bedürfnisse und Teilbereiche erfasst sind“, fügte Rentschler hinzu.

Viel fürs weitere Zusammenwachsen erwartet der OB von der einen Hektar umfassenden „Grünen Mitte“ auf dem Stadtoval. Sein Sonderlob galt der guten Mischung aus Haupt- und Ehrenamt im Förderverein Rötenberg.

Der zweite Vorsitzende des Fördervereins, Günter Höschle, verwies auf das anstehende neue Projekt „Glücklich werden in Aalen im Jahre 2035.“ Immer mehr Menschen hätten den Wunsch, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu leben.

Barrierearmes und barrierefreies Wohnen seien mehr denn je wichtig, so OB Rentschler. Man müsse auch ausloten, wie man in den Quartieren betreutes Wohnen anbieten könne.
Lothar Schell

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