Frage der Woche

Herbstzeit – Zeit zum Einkuscheln und Lesen?

+
Sind Sie ein Bücherwurm?
  • schließen

Zur Zeit läuft die Frankfurter Buchmesse. Wie sieht es bei Ihnen aus: Sind Sie ein Buch-Leser? Was ist Ihr Lieblingsbuch oder gibt es einen Autor, den Sie gerne mal treffen würden?

Katharina Biegert

„Meinen Kinder lese ich jeden Abend eine halbe Stunde vor. Zum Beispiel den „Kleinen Drachen Kokosnuss“. Das schult die Sprache und regt die Phantasie an. Selbst lese ich auch gerne zum Abschalten. Zur Zeit ist es ein Thriller. Die ersten Seiten müssen einen richtig packen. Das ist wichtig. Mein Lieblingsbuch ist eines aus meiner Kindheit: „Kullemulle wird großer Bruder“. Als Autorin würde ich Monika Bittl gern mal treffen.“

Katharina Biegert (32) Orthopädieschuhmacherin aus Aalen
Helga Maier

„Ich lese viel. Am liebsten Familiengeschichten, die um die Jahrhundertwende spielen. Zum Beispiel über das Gut Greifenau. Wenn einfach viel Wahrheit drin steckt. Oder Tiergeschichten wie die von Christopher Ross über den Schlittenhund, der einen Impfstoff nach Alaska brachte. Kennenlernen würde ich bei Autoren am liebsten Gaby Hauptmann. Die Geschichten, die sie erzählt, sind einfach gut.“

Helga Maier (70) ehemalige Kinderkrankenschwester aus Essingen
Vittorio Cammilleri

„Ich bin gar kein Leser. Sportzeitschriften ja, oder die Berichte in der Zeitung. An Büchern habe ich eigentlich gar kein Interesse. Ich liebe es einfach, viel Sport zu machen. Im Sommer Fußball, im Winter Fitnesstraining. Aber vielleicht ändert sich das mit dem Lesen mit dem Alter. Das habe ich schon öfter gehört.“

Vittorio Cammilleri (26) Anlagenmechaniker aus Mannheim
Christopher Gresse

„Ich lese sehr gerne Sachbücher. Zum Beispiel „12 more rules for live“ von Jordan Peterson. Er nimmt kuriose Sätze und leitet daraus allgemeine Erkenntnisse über das menschliche Leben ab. Den zu treffen, wäre mal klasse. Neulich war es Roger Scrutons Buch „Von der Idee, konservativ zu sein“ oder das biophysiologische Buch „Leben ohne Tod“ unter anderem mit der Frage, ob sich das Sterben ganz vermeiden lässt.

Christopher Gresse (43) Hochschullehrer für Wirtschaftspsychologie aus Böblingen
Leonora Hoxha

„Ich hab‘ immer ein Buch dabei und das Nächste liegt schon parat, während ich das andere noch lese. Meistens sind es bei mir Thriller, gerne auch Krimis. Der allgemeine Belletristikmarkt ist überladen. Ich interessiere mich für Werke kleiner Autoren. Dass etwas ein Bestseller ist, heißt ja nicht automatisch, dass es gut ist, sondern nur, dass es sich gut verkauft. Bei 90000 Veröffentlichungen im Jahr schaffen es die wenigsten, richtig rauszublitzen aus der Masse.“

Leonora Hoxha (23) Sanitätsfachangestellte aus Ellwangen

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

WEITERE ARTIKEL

Kommentare