Freibadstart im Hirschbach

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Nicht nur die Badegäste, sondern auch die Mitarbeiter müssen Sicherheitsmaßnahmen beachten: Kyra Weisig und Petra Anderka (v.l.) halten den vorgegebenen Sicherheitsabstand zueinander ein.
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Ab sofort können Besucher den Sommer wieder im Freibad verbringen. Was sich in dieser Saison durch Corona geändert hat.

Aalen

Seit Mittwoch können Badegäste wieder das Hirschbachbad besuchen. Die Badegäste und das Personal werden dabei jedoch mit einigen coronabedingten Neuerungen konfrontiert.

Dunkle Wolken bedecken den Himmel, Absperrbänder lotsen die Besucher zum Eingang des Hirschbachbads. Anders als gewohnt stehen keine Schlangen am Kiosk, die Liegewiese ist verhältnismäßig leer. Die Badegäste, die sich an diesem Tag auf den Weg ins Hirschbachbad gemacht haben, freuen sich dennoch, dort wieder baden zu können.

Zur Wiederaufnahme des Badebetriebs mussten die Stadtwerke einige Sicherheitsmaßnahmen treffen. "Wir haben dem Gesundheitsamt unser Konzept vorgelegt, das hat uns grünes Licht gegeben", sagt Igor Dimitrijoski, Pressesprecher der Aalener Stadtwerke.

Die Kapazität beschränke sich demnach auf 400 Gäste. Von diesen dürfen allerdings nicht alle gleichzeitig ins Wasser. "Damit die Vorgaben eingehalten werden, haben wir das Personal im Bad aufgestockt", ergänzt Dimitrijoski.

Die Gäste nehmen das Konzept gut an.

Kyra Weisig Mitarbeiterin des Hirschbachbads

Kyra Weisig ist ist Fachangestellte für Bäderbetriebe im Hirschbachbad. Sie und ihre Kollegen achten darauf, dass sich nicht zu viele Gäste auf einmal im Wasser tummeln. Die Besucher zeigen jedoch Verständnis für die Sicherheitsmaßnahmen. "Manchmal gibt es Klärungsbedarf", so Weisig. "Aber die Gäste nehmen das Konzept gut an."

Zu diesem Konzept gehört beispielsweise die Maskenpflicht. Absetzen dürfen die Besucher den Mundschutz nur, wenn sie sich an ihrem Platz auf der Liegewiese befinden oder ins Wasser gehen. Auch der Sprungturm und die Wasserrutsche sind geschlossen.

Dennoch überwiegt die Freude über die beginnende Freibadsaison. "Wir sind sehr glücklich, dass das Bad offen ist", sagt eine Besucherin. Schade sei nur, dass man dieses Jahr keine Dauerkarte erwerben könne. Das hat jedoch einen Grund, wie Dimitrijoski erläutert: "Wir können den Eintritt nicht ganzjährig gewähren." Tages- und Zehnerkarten gebe es jedoch nach wie vor.

Was Gäste im Hirschbachbad beachten müssen

Sicherheit: Die Stadtwerke haben Maßnahmen eingeführt, die auf der Verordnung des Lands Baden-Württemberg beruhen. Dazu zählt ein Ampelsystem: Besucher können dieses vorab im Internet abrufen, um die verbleibenden Besucherkapazitäten des Bads einzusehen. Die maximale Anzahl liegt bei 400 Gästen. Auf diese Weise sollen Schlangen vor dem Eingangsbereich vermieden werden.

Formular und Maske: Badegäste müssen vor dem Besuch ein Formular zur Kontaktdatenerfassung ausfüllen. Außer in den Schwimmbecken sowie dem Platz auf der Liegewiese herrscht Maskenpflicht. Auf der Liegefläche müssen die Besucher einen Mindestabstand von drei Metern einhalten, wenn sie nicht aus einem Haushalt stammen. Das Ampelsystem und mehr Infos gibt es unter www.sw-aalen.de/baeder/freibadsaison-2020.

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