Friedrich Merz zu CDU-Vorsitzendem gewählt: Reaktionen aus Aalen

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Friedrich Merz am 10.03.20 in Berlin im Konrad-Adenauer-Haus. /
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Worauf Thomas Wagenblast, Winfried Mack und Heike Brucker nun für ihre Partei hoffen.

Aalen. Knapp 95 Prozent der Delegierten haben auf dem CDU-Bundesparteitag am Samstag für Friedrich Merz als neuen Vorsitzenden gestimmt. So reagieren Christdemokraten in Aalen und der Region darauf:

Thomas Wagenblast, der Aalener Stadtverbandsvorsitzende und Sprecher der Gemeinderatsfraktion, sagt am Sonntag auf Anfrage der SchwäPo: „Nach der bitteren Niederlage bei der Bundestagswahl wurde beim gestrigen digitalen Bundesparteitag ein starkes Signal des Aufbruchs und der Erneuerung ausgesendet.“ Friedrich Merz sei mit einem hervorragenden Ergebnis gewählt worden. „Er hat eine nachdenkliche, inhaltlich starke und überzeugende Rede gehalten“, sagt Wagenblast und fügt an: „Der Dreiklang aus starker Stimme in der Opposition, Wahlen in den Ländern gewinnen und neue Antworten für politische Fragestellungen entwickeln, ist die richtige Agenda.“ Der Stadtverbandsvorsitzende erhofft sich vor allem nach dem schwierigen letzten Jahr Geschlossenheit und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er gratuliert Friedrich Merz und dem kompletten Team des neuen CDU-Bundesvorstands.

Zum „überzeugenden Ergebnis“ gratuliert auch CDU-Landtagsabgeordneter Winfried Mack in den sozialen Medien. Die CDU zeige so Zusammenhalt und Geschlossenheit. Das sei wichtig für die Oppositionsrolle in Berlin. „Jetzt muss der Blick auf die aktuellen Herausforderungen und vor allem auf die Lösungen gerichtet werden“, sagt Mack und fügt an: „Wir brauchen motivierte und engagierte Mitglieder, Abgeordnete und Räte – in Bund, Land und Kommunen!“ Dann könne die CDU auch bei Wahlen wieder überzeugen.

Heike Brucker drückt als Mitgliederbeauftragte der Ostalb-CDU in den sozialen Medien ihre Freude darüber aus, dass über 94 Prozent der Delegierten dem Wunsch der Mitglieder gefolgt seien. „Für unsere Mitglieder ein starkes Signal, dass ihre Meinung zählt!“, sagt sie. „Das Personal ist geklärt - jetzt brauchen wir wieder Themendiskussionen!“ Es müsse um Inhalte gehen. Dafür brauche es eine direkte Einbindung der Mitglieder.

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