Für ein sauberes Aalen

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Erkäutern die neue Aktion (von links): Reinhard Skusa, Ulrike Ebert und Heinz Friesen.

Mit beklebten Mülleimern sind „Aalen City Aktiv“ und die Stadtverwaltung in ein neues Projekt gestartet.

Aalen. Mit circa achtzig beklebten Mülleimern mit Schwerpunkt in der Fußgängerzone sendet man kollektiv den Appell: „Ab in die Tonne“, „Reinen Herzens bummeln“ und „Respekt wer's sauber hält!“. Ulrike Ebert als Leiterin des Amts für Bürgerservice und öffentliche Ordnung zeichnet für die Konzeption verantwortlich.

Neben den Standard-Müllern und den „Smarten Mülleimern“ laden jetzt beklebte Müller zu einem sauberen Aalen ein. Im Hintergrund steht die vor zwei Jahren von Oberbürgermeister Thilo Rentschler initiierte „Task Force“, die sich forciert mit dem Thema Müll beschäftigt. Immer wieder höre man von Bürgern, dass die Mülleimer zu wenig ins Auge fielen, erklärt Ulrike Ebert am Urwelt-Museum. Man hoffe auf einen weiteren Schub mit den beklebten Mülleimern.

Dass es leider noch viele Umweltsünder gebe, machte Ebert anhand von Zahlen deutlich: 2020 gingen 647 Hinweise auf wilde Müllablagerungen ein, 145 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet zwischen 25 Euro und viertausend Euro für Wiederholungstäter. „Sauberkeit in der Innenstadt ist ein ganz wichtiger Parameter für Aufenthaltsqualität“, erklärte City-Manager Reinhard Skusa.

Um eine weitere Verbesserung zu erreichen, hätten sich die Stadt und Aalen City Aktiv zu einer Image-Kampagne entschlossen. Natürlich wolle man auch ein Stück weit „die gesellschaftliche Kontrolle wecken“, fügte Ulrike Ebert hinzu.

Lothar Schell

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