Gemeinsam ins Eigenheim

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GENiAAL-Geschäftsführerin Inge Löffler und GENiAAL-Geschäftsführer Ulrich Kirner (v.l.) erläutern die Planungen für das gemeinsame Bauprojekt im Gebiet Schlatäcker.

GENiAAL plant das erste Generationenhaus in Aalen. Interessenten sind noch willkommen.

Aalen

Die Planungsgemeinschaft "GENiAAL – gemeinsam zu Hause" plant im Baugebiet Schlatäcker II im Grauleshof den Bau eines Mehrgenerationenhauses mit 23 Wohnungen. Derzeit informiert die Gemeinschaft jeden Samstag bis zu den Sommerferien direkt am Baugrundstück "Im Blümert 38 – 40" über ihr Anliegen und den Planungsstand. Auch am vergangenen Samstag.

"Anfang Juli werden wir die Baugenehmigung bekommen, im Oktober wollen wir das Grundstück kaufen", sagt Ulrich Kirner, mit Inge Löffler ehrenamtlicher Geschäftsführer der Planungsgemeinschaft.

Auf dem mehr als 2000 Quadratmeter großen Grundstück sind rund 1800 Quadratmeter Wohnfläche in zwei Häusern und jeweils drei Geschossen geplant, mit mehreren Gemeinschaftsräumen, Begegnungsflächen im Freien, Kinderspielplatz, Grillplatz und Tiefgarage. "Ende des Jahres soll möglichst der Spatenstich erfolgen", ergänzt er. Anhand der Pläne erläutern sie zwei interessierten Ehepaaren aus Aalen und Umgebung die Pläne. "Wir kaufen das Grundstück gemeinsam, wir bauen gemeinsam", erklärt Inge Löffler. "Wir wollen hier die Gesellschaft abbilden, die Bewohner sollen eine starke Gemeinschaft bilden und sich gegenseitig unterstützen."

Die Wohnungen sollen Größen zwischen 30 und 120 Quadratmetern haben, "die Interessenten können ihre Wünsche noch in die Planungen einbringen", ergänzt Kirner.

Gebaut werden soll nachhaltig, die im Untergrund vorhandene Erdwärme wird genutzt, dazu Fotovoltaik auf dem Dach. "Wir wollen so viel Gemeinschaft wie möglich schaffen, beispielsweise bei Gartenarbeit oder Festen, aber so viel Privatheit wie gewünscht", sagt Inge Löffler.

Geplant und gebaut wird das Projekt mit dem Unternehmen Probau aus Stuttgart, das Erfahrung mit solchen Projekten habe. Beide erhoffen sich, dass es bald losgehen kann, wenn möglichst viele Wohnungen belegt sind.

Jürgen Eschenhorn

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