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Was wäre Aalen ohne seine lebendigen Wirtschaften?

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Ulrike Wilpert
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Ulrike Wilpert über unverzichtbare Genussmomente.

Hand aufs Herz: Wie viel sind Sie bereit, für ein klassisch zubereitetes Schweineschnitzel mit Pommes oder Kartoffelsalat zu zahlen? 17 Euro? 20 Euro? Ich geb‘s zu. Ich schlucke schon bei einem Preis von 16 Euro für ein handtellergroßes Stück Schweinefleisch an einer Handvoll Kartoffelsalat. Bestelle dann aber, weil es mir bei einem Restaurantbesuch zwar ums Essen geht, aber eben nicht nur. Sondern auch um eine schöne Atmosphäre, um Gespräche in guter Gesellschaft, um schöne Genussmomente, die den Kopf frei machen von den aktuellen Alltagssorgen im Schatten der Ukraine-Krise, die uns alle trifft. Nicht nur die Wirte. Vielleicht werde ich ja künftig den günstigeren Flammkuchen bestellen. Alternativen gibt es ja. Aber ich werde weiterhin meine kleinen kulinarischen Auszeiten pflegen. Gerade jetzt! Denn was wäre Aalen ohne seine lebendigen und mit viel Liebe und Herzblut betriebenen Wirtschaften? Es liegt an uns, sie nach Vermögen zu unterstützen.

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