Gewerbepark Ebnat: Stadt sichert sich Vorkaufsrecht

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Braun schraffiert: der künftige Gewerbeparkt Aalen-Ebnat/A7. Grafik: rico
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Auf einem 17 Hektar großen Gebiet an der künftigen Nordumfahrung soll Gewerbe angesiedelt werden.

Aalen. Die Stadt Aalen bereitet derzeit die Bebauung des künftigen Gewerbeparks Aalen-Ebnat/A7 planerisch vor. Grünes Licht dafür haben die Aalener Gemeinderäte bereits im sogenannten Aufstellungsbeschluss im März dieses Jahres gegeben. Allerdings ist die Stadt Aalen noch nicht im Besitz der nötigen Flächen. Daher will sie sich ein besonderes Vorkaufsrecht sichern. Eine entsprechende Satzung hat der Aalener Gemeinderat jetzt beschlossen.

Die Lage: Es geht um ein etwa 17 Hektar großes, bislang landwirtschaftlich genutztes Gebiet am nördlichen Ortsrand von Ebnat, im Bereich der Gewanne "Vorderer Stumpf", "Gussenfeld" und "Buchschorren". Südlich grenzt die künftige Nordumfahrung B29aan, östlich befindet sich der Autobahnanschluss A7. Laut Stadtverwaltung handelt es sich bei dem Gebiet um ein "Filetstück" für Gewerbeansiedlungen. Denn die Lage und die Anbindung an die A7 biete strategische Vorteile. Daher soll die Ausweisung von Gewerbeflächen künftig verstärkt in Ebnat stattfinden. Auch, weil es hier noch große zusammenhängende Grundstücke mit wenigen Eigentümern gibt, weil die Lage weitgehend eben ist und keine Biotope und Naturschutzgebiete betroffen sind.

Warum Aalen ein weiteres Gewerbegebiet braucht: Laut Aussage der Stadtverwaltung gibt seit einiger Zeit gehäufte Anfragen nach Ansiedlungs- oder Erweiterungsmöglichkeiten von Firmen und Betrieben. Allerdings habe die Stadt fast keine größeren freien Gewerbeflächen mehr im Angebot. "Vor allem nicht für größere arbeitsplatzintensive Unternehmen", heißt es seitens der Stadtverwaltung. Die Ausweisung von neuen Gewerbegebieten habe daher höchste Priorität. Zumal die Stadt Aalen ihren Status als "hervorragender Wirtschaftsstandort" erhalten, und Firmen mit Erweiterungspotenzial oder Neuansiedlungswünschen nicht an andere Kommunen verlieren will.

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