Großer Bahnhof für Gerhard Schneider

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Ehrenplakette der Stadt Aalen in silber für Professor Dr. Gerhard Schneider. Unter den Blicken von Dr. Karl Lamprecht, Tochter Clara Schneider, Ehefrau Iris Schneider und Oberbürgermeister Thilo Rentschler trägt sich Professor Dr. Gerhard Schneider in da
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Der scheidende Rektor der Aalener Hochschule wurde mit der Ehrenplakette der Stadt Aalen ausgezeichnet.

Aalen. Im Konzertsaal des Kulturbahnhofs versammeln sich am Mittwochabend etwa 40 Männer und zehn Frauen, um der Ehrung des Rektors der Hochschule beizuwohnen. Prof. Dr.rer.nat Gerhard Schneider nimmt die „Große Ehrenplakette in Silber“ aus der Hand des ebenfalls scheidenden Oberbürgermeister Thilo Rentschler entgegen – und reichlich Lob vom Vorsitzenden des Hochschulrates, Dr. Karl Lamprecht.

Gerhard Schneider habe den guten Ruf der Hochschule Aalen gemehrt und die Hochschule in vielerlei Hinsicht und mit großer Dynamik entwickelt. Laufende bauliche Erweiterungen seien einhergegangen mit Kapazitätszuwächsen in Aufgaben und Angeboten, die Hochschule sei gut aufgestellt in „einigen wichtigen Zukunftsfeldern“. Lamprecht hob die Vernetzung mit der regionalen, aber auch internationalen Wirtschaft hervor. Die Forschung an der Hochschule habe sehr stark zugenommen und ein hohes Qualitätsniveau erreicht. Relevante Rankings sähen sie ganz oben in Sachen Forschung und deren Finanzierung durch Drittmittel, lobte der Vorstandsvorsitzende der Zeiss-Gruppe.

Thilo Rentschler hatte in seiner Begrüßung Fakten geliefert: In Schneiders Rektoratszeit sei die Hochschule mächtig gewachsen, baulich und personell. Die Zahl der Studierenden sei von 3500 auf gut 6000 gestiegen, die Mitarbeiterschaft der Hochschule habe sich ebenfalls fast verdoppelt von 310 im Jahr 2007 auf jetzt 600 Menschen. Die Forschungsstärke der Hochschule sei mittlerweile legendär. Rentschler charakterisierte den Rektor Schneider mit herzlichen Worten als pragmatischen, aber durchaus auch emotional agierenden Mann, der auch mal kein Blatt vor dem Mund hatte und leidenschaftlich für die Belange seiner Hochschule, aber auch für die Bildungspolitik in Baden-Württemberg eintrat. Der OB dankte „auch im Namen des Gemeinderates“ für Schneiders „unglaubliches Engagement bei Tag und Nacht“.

Gerhard Schneider begann seine Dankrede nach der Übergabe der Plakette mit den Worten: „Ich freue mich über die positive Wahrnehmung der Hochschule, ich freue mich für das Team. Ich habe meinen Job gemacht.“ Er bedankte sich bei seinem Vorgänger Ekbert Hering für dessen quantitative und qualitative Aufbauarbeit, bei den „guten Hochschulräten“, die immer wieder mit klugen, strategischen Hinweisen geholfen hätten. Er dankte auch für gute Kooperationen mit Unternehmen der Region, namentlich nannte er Zeiss, Grimminger und Kress/Mapal. Auch durch die Landräte und die Stadt Aalen sei viel Unterstützung jederzeit gegeben gewesen, insbesondere, was die Entscheidungs- und Bearbeitungszeiten der Belange der Hochschule angegangen sei.

Nach einer kompakten Tour durch zentrale Themen der aktuellen Forschung beschloss Gerhard Schneider seine Rede mit dem Appell: „Hegen und pflegen Sie die Hochschule, da ist noch viel zu tun und zu holen.“

Ehrenplakette der Stadt Aalen in silber für Professor Dr. Gerhard Schneider, überreicht von Oberbürgermeister Thilo Rentschler.
Ehrenplakette der Stadt Aalen in silber für Professor Dr. Gerhard Schneider.
Ehrenplakette der Stadt Aalen in silber für Professor Dr. Gerhard Schneider.
Ehrenplakette der Stadt Aalen in silber für Professor Dr. Gerhard Schneider.
Ehrenplakette der Stadt Aalen in silber für Professor Dr. Gerhard Schneider.
Ehrenplakette der Stadt Aalen in silber für Professor Dr. Gerhard Schneider. Zeiss Vorstandsvorsitzender Dr. Karl Lamprecht hält die Laudatio.
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Ehrenplakette der Stadt Aalen in silber für Professor Dr. Gerhard Schneider.

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