Grüne stellen Fragen zur Luft an Schulen

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Luftreinigungsgeräte waren Thema in der vergangenen Gemeinderatssitzung.

Aalen. Die Grünen-Fraktion im Aalener Gemeinderat hat einmal mehr einen Antrag zum Thema Luftreinigungsgeräten an Schulen gestellt. Auf Antrag der Fraktion hatte das Amt für Gebäudewirtschaft bereits im März einen umfangreichen Bericht zur Lüftungssituation erarbeitet. 868 Räume in den Schulen wurden untersucht und je nachdem, wie gut sie zu lüften sind, ob etwa die Möglichkeit zur Querlüftung besteht, in Kategorien eingeteilt. 102 Räume sind als kritisch eingestuft worden, das heißt, das dort länger als 15 Minuten hat gelüftet werden müssen, um die Luft einmal auszutauschen. Der Gemeinderat hat daraufhin beschlossen, Luftreinigungsgeräte und CO2-Messgeräte vor allem für diese Räume anzuschaffen.

Zusammengefasst will die Grünen-Fraktion mit dem neuen Antrag nun wissen, wie es weitergegangen ist, und bittet die Stadtverwaltung bis spätestens 1. Juli um Informationen. Unter anderem möchte die Fraktion wissen, wie Räume, die als kritisch eingestuft werden, genutzt werden, wie viele Luftreinigungsgeräte noch besorgt werden müssen, um alle im Vollbetrieb genutzten Klassenzimmer zu versorgen und was das kosten würde. Als Grund steht im Antrag, den Ralf Meiser einbrachte: „Um einen gefahrenminimierten Schulbetrieb in Präsenz und Vollbesetzung auch nach den Sommerferien 2021 an den Aalener Schulen sicherzustellen und zur Reduktion der Ansteckungs- und Infektionsgefahr durch das Coronavirus bei Kindern und Jugendlichen.“

OB Thilo Rentschler nannte den 1. Juli ein „ehrgeiziges Datum“, fügte aber an: „Wir schauen, was möglich ist.“

Stadtrat Timo Lorenz (SPD) begrüßte den Antrag der Grünen und schlug vor, neue Förderanträge gleich mit aufzunehmen. Bis März hatte das Land 169 000 Euro für Luftreinigungsgeräte an Aalener Schulen versprochen.

Katharina Scholz

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