Haushalt 2022: Das wird in den Aalener Ortsteilen investiert

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Investitionen in den Ortsteilen.
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Feuerwehrhäuser in Unterkochen und Wasseralfingen, Kita in Fachsenfeld, Lärmschutz in Ebnat und weitere Investitionen in den Teilorten sind Thema in der Haushaltsrede von OB Frederick Brütting.

Aalen

Die Investitionen in die Ortsteile waren ein wichtiger Punkt in der Haushaltsrede von Oberbürgermeister Frederick Brütting. In der vergangenen Gemeinderatssitzung hat er den Haushaltsplanentwurf eingebracht. Neben großen Projekten in der Kernstadt wie Steg und Kombibad sind darin auch Mittel für zahlreiche Projekte in den Ortsteilen eingestellt. "Die Flächenstadt Aalen wird geprägt von der Vielfalt ihrer Ortschaften", sagte Brütting. "Diese müssen wir erhalten und dort, wo es nötig ist, auch ausbauen." Die Teilorte dürften ihre eigene Identität nicht verlieren. "Das macht die Gesamtstadt Aalen aus", sagte der OB.

Als ortschaftsübergreifende Investitionen nannte er den Breitbandausbau. Vier Millionen Euro sind dafür im Haushaltsentwurf für 2022 eingeplant. Außerdem sprach der OB die Medienoffensive an den Schulen an. 2,8 Millionen Euro sind für die Schulhausvernetzung, Lehrmittel, EDV-Schulverwaltung und Schuleinrichtung im Jahr 2022 eingeplant. "Auch die Baulandentwicklung und Baulanderschließung inklusive der Ausweisung von Gewerbebauflächen wird in allen Stadtbezirken - soweit es möglich ist - fortgeführt", sagte Brütting.

Dewangen: Der OB erwähnte das neue Kinder- und Bildungszentrum KiBiZ an der Schwarzfeldschule in Dewangen, das bereits in Betrieb ist. In der vergangenen Sitzungsrunde seien die Landschaftsbauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt an den Außenanlagen vergeben worden. Außerdem sei in Dewangen für 2023 und 2024 die Planung und Erschließung des Neubaugebiets Birkäcker und die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs für die Feuerwehr vorgesehen.

Ebnat: "In Ebnat steht die lang ersehnte Ortsumfahrung kurz vor der Fertigstellung", sagte Brütting. Für den Lärmschutz entlang der neuen Bundesstraße seien bis 2024 rund 1,5 Millionen Euro eingeplant. Nun könne man man auch den Umbau der Ortsdurchfahrt gehen, um den Ortskern zu stärken. Beim Pressegespräch zum Thema Haushalt sagten OB und Kämmerin Daniela Faußner auf Nachfrage, dass für die Sanierung der Jurahalle im Jahr 2023 300 000 Euro eingestellt seien. 150 000 Euro davon können laut Faußner schon kommendes Jahr verwendet werden, um zum Beispiel Pläne in Auftrag zu geben.

Fachsenfeld: 4,2 Millionen Euro sind laut OB zwischen 2022 und 2024 für den Neubau einer dreigruppigen Kita an der Reinhard-von-König-Schule in Fachsenfeld eingeplant. Auch für die Entwicklung des Baugebiets "In der Steine" seien Mittel eingestellt.

Hofen: Das Baugebiet "Eichholz" und das Gewerbegebiet "Staudenfeld" nannte Brütting als wichtige Baulandentwicklungsprojekte in Hofen. Für die Beseitigung des Bahnübergangs in Goldshöfe stehen ihm zufolge in den Haushaltsjahren 2024 und 2025 die erforderlichen Mittel bereitgestellt.

Unterkochen: "Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Unterkochen wird im Jahr 2022 angegangen", sagte der OB. In dem Zusammenhang werde auch die Aalener Straße umgestaltet. Für die Sanierung der Festhalle sind 2022 50 000 Euro eingestellt, mittelfristig 500 000 Euro, wie Faußner und Brütting beim Pressegespräch sagten.

Wasseralfingen: Auch in Wasseralfingen steht der Neubau des Feuerwehrgerätehauses an. 350 000 Euro sind für kommendes Jahr eingestellt. Die Gesamtkosten betragen vier Millionen Euro. Außerdem erwähnte der OB den Investitionskostenzuschuss der Stadt für die evangelische Kita an der Magdalenenkirche, die Generalsanierung der Karl-Kessler-Schule einschließlich Erweiterungsneubau und der Umsetzung des Bildungscampus am Braunenberg. Für den Bildungscampus sind kommendes Jahr 3,4 Millionen Euro eingeplant. Der OB sprach insgesamt von einem "zweistelligen Millionenbetrag", der für die Sanierung und Modernisierung der Schulinfrastruktur im größten Stadtbezirk zur Verfügung gestellt werde.

Weststadt: "Wichtig ist mir hier die Sanierung des Sportgeländes der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach", sagte Brütting. Außerdem sei es wichtig, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass an der Bottich-Kreuzung eine Ortsentwicklung stattfindet. Der OB sprach sich dafür aus, für die Weststadt einen Ortschaftsrat einzurichten. "Ich denke, dass es auch für zukünftige Haushaltsplanungen mehr Bürgerbeteiligung ermöglicht."

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