Am Grabe von

Hobbymusiker Rudi Schuster

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Rudi Schuster†

Aalen. Eine ungewöhnlich große Trauergemeinde nahm auf dem Waldfriedhof Abschied von Rudi Schuster. Er starb nach schwerer Leidenszeit am 8. Juni im Alter von 74 Jahren. 1946 wurde seine Familie aus Ungarn vertrieben. In Dorfmerkingen, wo er geboren wurde, wuchs er auf. Arbeit fand er zunächst bei der Post, wurde aber danach viele Jahre zu einem wertvollen Mitarbeiter und späteren Geschäftsstellenleiter bei der KKH.

Zur Trauerfeier erklang nicht die gewohnte Orgel, sondern das von Rudi Schuster meisterlich beherrschte und leidenschaftlich gespielte Akkordeon, mit dem er zeitlebens vielen Menschen Freude bereitet hatte – in unzähligen Veranstaltungen in Stadt und Land, mit der von ihm mitbegründeten Band „In The Mood“ und nicht zuletzt als Dirigent der Akkordeon-Orchester Dorfmerkingen und Hofen.

Auf all diese Lebensspuren ging der aus Aalen stammende Pastoralreferent und Freund der Familie, Simon Angstenberger, in seiner Predigt ein. Er zeichnete das Bild eines geselligen, stets hilfsbereiten und positiv eingestellten Mannes, der dankbar das Leben liebte und dessen tiefen Glauben ihm auch seine schwere Leidenszeit bewältigen half.

„Archie“ Argauer erinnerte an die vielen, auch gemeinsam absolvierten gemeinsamen Auftritte bei den Wohnsitzlosen, in der Begegnungsstätte, in Senioren- und Pflegeheimen und nicht zu vergessen bei den alljährlichen Exerzitien im Kloster Reute. Er verabschiedete sich eindrucksvoll emotional für all die vielen Freunde mit dem zur Gitarre gesungenen und mit persönlichen Versen ergänzten Sinatra-Song „My way“. -afn-

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