Hochschul-Erweiterung diskutiert

Reges Interesse von Bürgern an der Entwicklung des Campus.

Aalen. Die Stadtverwaltung Aalen hat gemeinsam mit der Hochschule Aalen und dem Land Baden-Württemberg, vertreten durch Vermögen und Bau, Amt Schwäbisch Gmünd, zu einer Informations- und Beteiligungsveranstaltung in die Aula der Hochschule eingeladen. Rund 30 Teilnehmende hörten Impulse zur Gesamtentwicklung der Hochschule Aalen und einzelnen Bauvorhaben auf dem Hochschulcampus. Anschließend fand mit Bauherren und Planern an drei Thementischen ein reger Austausch statt.

Begrüßt wurden die Teilnehmer der Hybridveranstaltung durch den Rektor der Hochschule Aalen, Prof. Dr. Gerhard Schneider. Er hob auf die Forschungsstärke der Hochschule sowie die starke Verzahnung mit der regionalen Wirtschaft ab. Nach der Vorstellung der räumlichen Gesamtentwicklung durch die Amtsleiterin des Stadtplanungsamts, Sabine Rieger, in zeitlicher, städtebaulicher und landschaftsplanerischer Sicht folgte die Vorstellung aktueller und geplanter Bauvorhaben. Sowohl das Land Baden-Württemberg als Bauherr als auch private Investoren unterstützen gemeinsam die Weiterentwicklung der Hochschule Aalen durch den Bau neuer Gebäude und die Bereitstellung dringend benötigter Flächen für Forschung und Lehre.

Durch das stetige Wachstum der Hochschule Aalen fehlen seit Jahren Räumlichkeiten auf dem Campus. Die Hochschule musste sich im Stadtgebiet, unter anderem in der Innenstadt und in der Gartenstraße, Ausweichquartiere suchen und anmieten.

Durch den Bau des Fakultätsgebäudes der Wirtschaftswissenschaften, welcher im Herbst 2020 gestartet ist und im Jahr 2023 übergeben wird, soll das Flächendefizit deutlich gemildert werden. Im Anschluss plant das Land, nahtlos mit dem Bau der neuen Mensa zentral auf dem Waldcampus fortzufahren. Insgesamt sollen Begegnungsräume für Forscher, Unternehmen und die Bevölkerung entstehen.

Neben den Kernthemen Forschung und Lehre entstehen auch Wohnraum mit 110 Wohneinheiten und eine Kita mit 85 Betreuungsplätzen direkt auf dem Waldcampus.

Die rund 30 Interessierten, darunter Anwohner und Studierende, diskutierten vor Ort in der Aula und digital bei der Informations- und Beteiligungsveranstaltung mit den Vertretern der Stadt, der Hochschule sowie Vermögen und Bau. Schwerpunkte der Anregungen waren dabei das Parken im Hüttfeld, die Beleuchtung von Straßen, Gebäuden und Baukränen, die begrünte und schallreduzierende Fassadengestaltung bei Gebäuden, eine bessere Busanbindung und Taktung, die Einrichtung eines Shuttlebusses vom Hauptbahnhof Aalen und auch vom künftigen Bahnhalt Aalen-West an die Hochschule, fortführende Verkehrsberuhigung durch weitere Zonen mit Tempo 30 beispielsweise vor der künftigen Kita auf dem Waldcampus in der Rombacher Straße, die Berücksichtigung bestehender Wegebeziehungen bei Neuplanungen wie der Straßenraumgestaltung in der Beethovenstraße und der Anton-Huber-Straße, grundsätzlich die Schaffung neuer Fuß- und Radwege zur Vernetzung mitunter des Parkplatzes Heimatwinkel mit dem Campus in der Beethovenstraße samt explorhino.

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