Hochschule kooperiert mit Technikum

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Das Technikum Laubholz und die Hochschule Aalen gehen eine Forschungskooperation ein.

Wissenschaftler aus Aalen und aus außeruniversitärer Einrichtung richten den Fokus auf Laubholz.

Aalen. Das Technikum Laubholz und die Hochschule Aalen gehen eine Forschungskooperation ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule untersuchen, wie Laubholz auf verschiedene Lösungsmittel reagiert. Ihre Ergebnisse unterstützen die Arbeit des Technikums Laubholz, das sich unter anderem mit neuen Holzaufschlussmethoden befasst. Dieses forscht unter anderem auf Feldern wie faserbasierte Biopolymerwerkstoffe, Verpackungsmaterialien, Holzaufschlussverfahren, Energiespeicherung oder intelligente Fabrikation.

Von einer spannenden Kooperation, die viele Möglichkeiten für beide Seiten eröffne, sprach der Prorektor der Hochschule, Prof. Dr. Harald Riegel. Der Vorstandsvorsitzende des Technikum Laubholz, Ludwig Lehner, zeigte sich gespannt auf die Forschungsergebnisse, mit denen das Forschungsfeld Holzaufschluss einen großen Schritt vorankommen werde.

Federführend wird Prof. Dr. Katharina Weber die Forschung begleiten. Die Materialwissenschaftlerin sagte die Forschungsanfrage spontan zu. Für sie passt der Ansatz des Technikum Laubholz perfekt zum Gedanken der Nachhaltigkeit, den sie in ihrer Arbeit verfolgt. An der Kooperation beteiligen sich außerdem die Aalener Seniorprofessoren Prof. Dr. Willi Kantlehner, der das Technikum Laubholz mit seiner Arbeit unterstützt, sowie Prof. Dr. Herbert Schneckenburger, der seine Expertise im Bereich der Mikroskopie beisteuert.

Das Technikum Laubholz ist eine außeruniversitäre Einrichtung der Spitzenforschung. Mit seiner unabhängigen Arbeit im Bereich der innovativen Laubholznutzung entwickelt es erfolgversprechende Ergebnisse der Grundlagenforschung zu industriereifen Anwendungen weiter. Interdisziplinäre Teams arbeiten in Pilot-und Demonstrationsanlagen an der Entwicklung neuer Verfahren und Produkte.

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